Sexualstraftäter lebt nicht mehr in GE…

“Der Sexualstraftäter Karl D. lebt nicht mehr in Gelsenkirchen.” Fast wie ein Vorhinweis auf die abendliche Sendung über einen Sexualstraftäter liest sich die Meldung der Lokalnachrichten. Denn in “Ein offener Käfig” geht es in der ARD heute abend genau um jene Atmosphäre. “Das Erste” schreibt dazu:

Robert Dühring ist angesehener Geschäftsmann in einer badischen Kleinstadt, sein Bruder Georg ein wegen der Vergewaltigung dreier Frauen verurteilter Strafgefangener. Robert hat Georg seit Jahren verleugnet, noch nicht einmal seine Verlobte Lisa weiß von dem Bruder. Doch nun muss Robert Georg nach Haftzeit und Sicherungsverwahrung bei sich aufnehmen und bei den ersten Schritten in die Resozialisierung begleiten.

 Georgs Anwesenheit lässt Robert um seine bürgerliche Reputation fürchten, macht Lisa Angst und löst bei den Bürgern des Ortes, auch bei engen Freunden von Robert und Lisa, Protest und Widerstand aus. Rasch gerät die Situation außer Kontrolle, im Ort macht sich geradezu Pogromstimmung breit.

 

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Da bleibt daran zu erinnern, was Dr. Vera Schumann* 1999 im Vorwort meines Buches über “Sexualstraftäter im Zerrbild der Öffentlichkeit” geschrieben hat:

“Den Sexualstraftäter gibt es nicht. Wenn wir eine solche Gruppe definieren und geballte Wut, Hass und Rache auf ihr abladen, so ist dies eine weitere Form von Gewalt, über die ebenfalls zu reflektieren ist. Ein Sexualstraftäter ‘fällt nicht vom Himmel'; seine Lebensgeschichte ist immer auch eingebettet und mitbestimmt von den gesellschaftlichen Bedingungen und spiegelt lettlich auch die Gewalt in der Gesellschaft wider.”

*(Ärztin für Neurologie und Psychiatrie. Sie war früher ärztliche Leiterin des Maßregelvollzuges in Lippstadt-Eickelborn)


Ich bin Ihr ZuHörer

Mit einem neuen und vielleicht noch etwas ungewöhnlich klingendem Angebot bin ich jetzt für Sie da:
Ich bin Ihr ZuHörer.

 

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Die aktuelle Situation stellt sich nach meiner Beobachtung so dar:

In der Berufswelt sind mmer mehr Aufgaben und Arbeiten automatisiert. Oft werden Arbeiten von zuhause am Computer erledigt. Die Arbeitsverdichtung sorgt dafür, dass zwar immer mehr zu erledigen ist von immer weniger Mitarbeitern und Kollegen. Das “soziale Rauschen” bleibt auf der Strecke.

Die Familien sind eingebunden in Beruf, Familienarbeit, Freizeitaktivitäten etc. – und auch hier werden jene Phasen immer knappen, wo jemandem noch zugehört werden kann. Und immer mehr Menschen leben alleine.

Das Ende dieser letztlich isolierenden Entwicklungen ist noch nicht abzusehen…

Schon länger hatte ich die Worte des Heinrich von Kleist im Ohr, die er “Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden” formuliert hat:

„…ich meine es nicht so,
als ob du ihn darum befragen solltest:
nein!
Vielmehr sollst du es ihm selber
allererst erzählen.“

Wo, so fragen sich viele Menschen, kann ich noch ein offenes Ohr finden – oder gar zwei.

Hier setzt mein Angebot für Sie an:

 

- wenn Sie jemanden suchen, der ohne Urteil und Bewertung ihren Gedanken folgt;

- wenn Sie schon lange etwas loswerden wollen, was Sie innerlich bewegt;

- wenn Sie ein vertrauensvolles Gegenüber suchen;

- wenn Sie reden wollen, ohne unterbrochen zu werden…

 

Sie

- können mir all das sagen, was Ihnen gerade wichtig ist;

- werden vorbehaltlos akzeptiert;

- haben meine volle Aufmerksamkeit;

- können sich der Vertraulichkeit sicher sein.

Ich

- bin für Sie da;

- höre Ihnen zu;

- lasse Sie zu Wort kommen;

- bin verschwiegen.

 

Mehr über mein Angebot als ZuHörer finden Sie hier:

http://zweioffeneohren.wordpress.com/


Herbsttag…

Sonnenblumenfoto

 

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)


Follower

Follower
sind
wie Nachbarn.

Man kann sie sich
nicht immer
aussuchen.

w.a.k.


Derzeit vergriffen

Mein eBook “Den Weg zum Selbst gehen – Texte zu Mystik und Spiritualität” von mir ist “derzeit vergriffen”.

 

wak_dwzsg_tmsScreenshot der Titelseite

 

eurobuch_vergriffenScreenshot aus dem Angebot eines Online-Buchhändlers

 

Nach mehreren missbräuchlichen Nutzungen habe ich es von der Plattform “archive.org” – einem Gedächtnis des Netzes, entfernen lassen. Vor allem um weitere Versuche zu unterbinden, mit einem urheberrechtlich geschützten Buch am Rande der Legalität Geschäfte zu machen. Unter anderem von dort hatten sich offenbar “Datenschleudern” bedient, die ihren Sitz beispielsweise in Russland oder den USA haben, um Kontent für ein riesiges “Verlagsprogramm” zu generieren, der ihnen nicht gehört.

Mehrfach hatte ich mich dagegen wehren müssen, dass in Online-Buchshops von der Süddeutschen Zeitung über die Mayersche, Eurobuch etc. das kostenlos verfügbare eBook zu Preisen zwischen 20 und 35 Euro angeboten wurde – ohne meine Genehmigung und ohne dass ich an den Erlösen beteiligt gewesen wäre.

Ein Trick der Datenschleudern war beispielsweise, als Erscheinungjahr 1901 anzugeben, so dass Urheberrechte keine Rolle mehr gespielt hätten.

An solchen Spielchen will ich mich nicht beteiligen – und sie auch nicht noch fördern.

So ist das eBook “derzeit vergriffen”.

 

Im Original hier:

http://mystikaktuell.wordpress.com/2014/08/27/derzeit-vergriffen/

 

 


Frau Becker liebt die Autobahn

 

 

 

navigations_geraete

 

Frau Becker ist unvollkommen. Wer Frau Becker ist? Anders als manche, die ihr Navigationsgerät aufgrund der weiblichen Stimme Uschi oder Susi oder sonstwie nennen, habe ich meines – nach der Herstellerfirma – “Frau Becker” genannt.

Eigentlich ist Frau Becker auch zuverlässig. Aber manchmal wird es schwer, mit ihr auszukommen.

Frau Becker kann nämlich nicht nur kein Komma http://wernerkrebber.wordpress.com/2014/07/29/frau-becker-kann-kein-komma/ – Frau Becker kann auch keine Umlaute.
http://wernerkrebber.wordpress.com/2014/08/09/frau-becker-kann-keine-umlaute/

Doch damit nicht genug: Frau Becker liebt die Autobahn.

Selbst dann, wenn man schon sehen kann, dass auf der Autobahn ein Stau ist, will Frau Becker einen noch dorthin schicken; auch, wenn es querfeldein näher und schneller wäre.

Aber wie gesagt: Eigentlich ist Frau Becker zuverlässig. Aber manchmal wird es eben doch schwer, mit ihr auszukommen.


Vorteil

Ein Tablet
hat den Vorteil,
dass man nichts
über die Tastatur
schütten kann.

w.a.k.


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