25. Januar 2012
Erinnern Sie sich an meine Begeisterung?
http://wernerkrebber.wordpress.com/2011/12/04/pina-ausgezeichnet/
Ich will mich nicht wiederholen, freue mich aber sehr, dass „Pina“ jetzt auch für den „Oscar“ nominiert ist. Selbst wenn der Film von Wim Wenders ihn nicht bekommen sollte, ist es eine Auszeichnung. Und die hat der Film mehr als verdient. Aber ich will mich ja nicht wiederholen…
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Tags: Auszeichnung, Begeisterung, Film, Filmpreis, nominiert, Oscar, Pina, Pina Bausch, Wim Wenders
21. Januar 2012
Haben Sie Gabriel García Márquez „Hundert Jahre Einsamkeit“ gelesen? Oder Pablo Nerudas Buch „Ich bekenne, ich habe gelebt“? Oder Bücher von Cesar Vallejo, Ellie Wiesel etc.? Sie hatten alle eins gemeinsam. Übersetzt wurden sie von Curt Meyer-Clason.
Als Übersetzer wollte Curt Meyer-Clason immer ein „Zwillingsbruder des Autors“ sein. „In seinem Namen und mit seinem Geist“ wollte er agieren, den Text „in eine neue Landschaft übersetzen, so, wie man über einen Fluss setzt“. Aber eigentlich sind es gleich mehrere Flüsse, über die Meyer-Clason mit seinen Tradierungen gezogen ist: der Rio de la Plata war ebenso dabei wie der Amazonas oder der Tejo in Lissabon. Insgesamt sind so weit über 150 übersetzte Bücher entstanden. So heißt es auf dem Portal des Goethe-Instituts zum 100. Geburtstag von Meyer-Clason.
Über sein Leben liest man in wikipedia dies:
Curt Meyer-Clason absolvierte nach dem Besuch des Gymnasiums eine kaufmännische Ausbildung. Er arbeitete als kaufmännischer Angestellter in Bremen und ab 1936 als selbstständiger Kaufmann in Argentinien und Brasilien. Von 1942 bis 1944 war er in Brasilien als feindlicher Ausländer interniert. 1955 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als freier Verlagslektor in München. Ab den Sechzigerjahren nahm seine Übersetzertätigkeit, vor allem portugiesischer, spanischer und lateinamerikanischer Autoren, immer breiteren Raum ein. Von 1969 bis 1976 war Meyer-Clason Leiter des Goethe-Instituts in Lissabon. Meyer-Clason lebte danach in München.
Curt Meyer-Clason war Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller, des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und seit 1981 korrespondierendes Mitglied der Academia Brasileira de Letras in Rio de Janeiro. Er erhielt u. a. folgende Auszeichnungen: 1972 den Übersetzerpreis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 1978 den Übersetzerpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie und 1996 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Curt Meyer-Clason, der auch als Erzähler und Essayist hervorgetreten war, hat mit seinen zahlreichen Übersetzungen sowie als Herausgeber von Anthologien einen wichtigen Beitrag zur Rezeption der neueren lateinamerikanischen Literatur im deutschen Sprachraum geleistet.
Er verstarb im Alter von 101 Jahren am 13. Januar 2012.
Sein Werk macht in eindrucksvoller Weise stellvertretend deutlich, wie sehr Übersetzer beteiligt sind am Erfolg von fremdsprachigen Autoren im deutschsprachigen Raum. Ihnen allen ganz herzlichen Dank!
Mehr hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Curt_Meyer-Clason
Oder hier:
http://www.goethe.de/kue/lit/slt/de6523218.htm
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Tags: Anthologien, Übersetzer, Cesar Vallejo, Curt Meyer-Clason, Ellie Wiesel, Erzähler, Essayist, Gabriel Garcia Marquez, Herausgeber, Lateinamerika, lateinamerikanische Literatur, Pablo Neruda
18. Januar 2012
Die „Flora“, der Gelsenkirchener Kulturraum, zeigt am 19. Januar „Nacht und Nebel“.
http://stadt.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Die_Flora/Aktuelles/Details/Nacht_und_Nebel.asp
In der Mitteilung der „Flora“ heißt es: Als Mahnmal gegen das Vergessen entstand 1955, 10 Jahre nach der Auflösung der Konzentrationslager, unter der Regie von Alain Resnais der Film „Nacht und Nebel“. Er nimmt seinen Ausgang in den grün überwucherten Ruinen von Auschwitz und zeigt dann in einem Rückblick das Geschehen in den Todeslagern, die gnadenlose menschenverachtende Präzision der „Endlösung“. Dabei verbinden sich einprägsame Bilder mit der Musik Hanns Eislers und der künstlerischen Ausdruckskraft der Schriftsteller Jean Cayrol und Paul Celan (für die deutsche Bearbeitung), die beide den Holocaust überlebten, zu einem Dokument von erbarmungsloser Eindringlichkeit. Diese Qualität und sein Stellenwert als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung im Zuge ideologischer Verblendung und politischer Diktatur verleihen dem Film eine zeitlose Aktualität.
Der Film wird am Vorabend des Jahrestages der Wannseekonferenz (20.01.1942), auf der hochrangige NS-Vertreter die organisatorischen Details der Schoa festlegten, gezeigt.
Neben dem Buch „Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager “ von Eugen Kogon ist der Film das eindrucksvollste Zeugnis einer Epoche, in der grauenvolles Leid über Millionen Menschen gebracht wurde.
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Tags: Nacht und Nebel, Flora, Kulturraum, Mahnmal, 1955, Alain Resnais, Paul Celan, Todesfuge, Hanns Eisler, Todeslager, Wannseekonferenz, SS-Staat, Eugen Kogon
11. Januar 2012
http://de.wiktionary.org/wiki/Transparenz
Klaus Jürgen Haller hätte seine helle Freude, wenn er jetzt im WDR dem Bundespräsidenten erhellend erläutern dürfte/könnte, was Transparenz ist und meint. Ich erinnere noch deutlich, mit welchem Spaß Haller Begriffe, Entgleisungen etc. allgemein verständlich und mit Esprit dem Hörer näher brachte.
Transparenz, so hatte der Bundespräsident in seinem Interview mit ARD und ZDF gesagt, wolle er herstellen ( http://www.tagesschau.de/inland/wulffinterview114.html ).
Geblieben ist davon nicht mehr als ein kläglicher Rest. Dünne Erklärungen und wenig Substanz. Da meint dann auch Peter Altmaier, der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Bundestagsfraktion, es sei unglücklich, „wenn der Eindruck entstünde, dass die Anwälte des Bundespräsidenten jetzt hinter dem zurückblieben, was er selbst in einem Fernsehinterview angekündigt hat“.
In der Tat. Transparenz sieht anders aus.
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Tags: ARD, Bundespräsident, CDU, Christian Wulff, Interview, Klaus Jürgen Haller, Peter Altmaier, Transparenz, ZDF
4. Januar 2012
Als ich vorhin auf die Seite von Weimar ging, war ich dann doch überrascht:

Nun, dass Kommunen GmbHs gründen und als stadteigene Firmen betreiben – das ist so. Aber dass sich gleich eine ganze Stadt als GmbH darstellt? Und dann noch Weimar, jenes Thüringer Zentrum von Kultur? Aber vielleicht ist es ja Gultur mit beschränkter Haftung? Oder Gommerz…. ? Oder Goethe…?
P.S. Es heißt übrigens nicht: Gelsenkirchen mit beschränkter Hoffnung. Aber Gelsenkirchen ist ja auch eine Stadt: http://www.gelsenkirchen.de/
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Tags: Firmen, Gelsenkirchen, Gultur, Hoffnung, Kommune, Stadt, Thüringen, Weimar, Weimar GmbH
1. Januar 2012
Zwischen dem Alten
Zwischen dem Neuen,
Hier uns zu freuen
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.
Stunden der Plage,
Leider, sie scheiden
Treue von Leiden,
Liebe von Lust;
Bessere Tage
Sammeln uns wieder,
Heitere Lieder
Stärken die Brust.
Leiden und Freuden,
Jener verschwundnen,
Sind die Verbundnen
Fröhlich gedenk.
O des Geschickes
Seltsamer Windung!
Alte Verbindung,
Neues Geschenk!
Dankt es dem regen,
Wogenden Glücke,
Dankt dem Geschicke
Männiglich Gut;
Freut euch des Wechsels
Heiterer Triebe,
Offener Liebe,
Heimlicher Glut!
Andere schauen
Deckende Falten
Über dem Alten
Traurig und scheu;
Aber uns leuchtet
Freundliche Treue;
Sehet, das Neue
Findet uns neu.
So wie im Tanze
Bald sich verschwindet,
Wieder sich findet
Liebendes Paar,
So durch des Lebens
Wirrende Beugung
Führe die Neigung
Uns in das Jahr.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
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Tags: 2012, alt neu, Alten, besser, Falten, fröhlich, freuen, Geschick, Glück, Jahr, Johann Wolfgang von Goethe, leiden, Liebe, Lust, Neigung, Neue, Plage, sammeln, schauen, scheiden, Tanz, Treue, verbunden, vergangen, Vertrauen, Wechsel, wirr
21. Dezember 2011
Gespannt darf man auf sie warten, auf die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Christian Wulff. „Ehrlich – bis auf die Knochen“ könnte man meinen, wird sie wohl ausfallen. Was wird er einem Volk sagen, dass nichts besseres als die Wahrheit verdient hätte. Aber eben die Wahrheit. Die ganze.
Na und wenn nicht, gibt es ja noch die Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Wir heißen euch hoffen.
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Tags: Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Bundespräsident, Christian Wulff, ehrlich, euch, ganze, hoffen, Neujahrsansprache, Spannung, Vok, Wahrheit, Weihnachtsansprache
18. Dezember 2011
Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewißheit,
dass etwas einen Sinn hat,
egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel (1936 – 2011)
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Tags: ausgehen, Überzeugung, egal, Gewissheit, gut, Hoffnung, Sinn, Vaclav Havel
14. Dezember 2011
„Den Weg zum Selbst gehen – Texte zu Mystik und Spiritualität“ habe ich die Sammlung genannt, die jetzt in meinem Blog mystikaktuell.wordpress.com online zu finden ist. Die meisten der darin enthaltenen Texte erschienen in Specials über Buddhismus der Zeitschrift „connection“. Andere habe ich in meinen Blogs zu Meister Eckhart und zur Aktualität der Mystik veröffentlicht.

Sind die Texte zwar nicht mehr ganz neu, haben sie doch an ihrer Aktualität nichts verloren. Dies war der Grund, sie in diesem Band noch einmal zusammen zu stellen.
http://mystikaktuell.wordpress.com/2011/12/14/den-weg-zum-selbst-gehen/
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