Es sucht der Menschengeist im Außen alle Tage

Foto: © wak

Es sucht der Menschengeist im Außen alle Tage,
Je weiter er hinausgreift allerdings,
Desto stärker hemmt er sich selbst.
Jene allein, die einwärts schauen,
Können ihre Leidenschaften zügeln,
Und die Gedanken stillegen.
Kann man seine Gedanken stillegen
Dann wird der Sinn erfüllt mit heitrer Ruhe.
Den Sinn beruhigen heißt den Geist zu nähren,
Wer den Geist nährt, der kehrt zurück zum Wesen.

Chang Chung-yuan (1907-1988) in: Tao, Zen und schöpferische Kraft, Seiten 147/148 – Diederichs 1990

Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Text in dem immer wieder neu bemerkenswerten Blog von Ralph Butler: https://daoweg.wordpress.com/2017/08/25/unbekannt-aber-von-chang-chung-yuan/

Mehr von Chang Chung-yuan hier: https://terebess.hu/zen/chang/chang_chung-yuan.html

Advertisements

Zu den Texten auf „mystikaktuell“

Der Finger,
der auf den Mond zeigt,
bleibt immer der Finger
und wird nie zum Mond.

So heißt es in einem alten Satz aus dem Zen-Buddhismus. Eine bessere Einleitung dafür, worum es bei den Texten auf der Seite “mystikaktuell.wordpress.com” geht, kann es – so denke ich – kaum geben. Und ergänzen will ich sie mit dem Gedanken, den Sosan um 600 formulierte:

Der Weg ist jenseits von Sprache,
denn auf ihm gibt es
kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.

Die Texte, die auf diesem Blog erscheinen, geben nicht immer meine Meinung oder Überzeugung wieder. Ich habe sie ausgesucht im Rahmen meiner Meditation, sie wurden mir von Freunden oder Bekannten zugesandt oder ich wurde darauf anders aufmerksam.
Aber sie wollen und können immer wieder Anstoß und Anregung dafür sein, sich auszurichten, den Blick zu schärfen, die Perspektive zu wechseln um so an jene existienzellen Fragen zu kommen, die den Urgrund unseres Seins neu sehen lassen können.

Manche Text kommen aus anderen Zeiten, anderen Kulturen, Religionen,Traditionen als der unseren. Sie können oft besser in Kenntnis der jeweiligen Hintergründe verstanden werden. Und trotzdem ist es dann notwendig, den Transfer in die Gegenwart zu leisten, zu fragen, was sie uns Jetzt sagen können. Aber diese Aufgabe lohnt, wie ich finde.

Dass es vor allem – mit einigen Ausnahmen – Texte von „Dritten“ sind, soll nicht heißen, dass ich keine eigenen Ideen hätte. Die finden sich hier:

https://mystikaktuell.wordpress.com/auf-einen-blick-spirituelle-anregungen-von-werner-a-krebber/

oder auf meinem journalistischen Blog hier:

https://wernerkrebber.wordpress.com/category/aphorismen/

Aber es gibt so viele ausgezeichnete Gedanken und Inspirationen etc., dass es schade wäre, sie hier nicht weiterzureichen…

Allen wünsche ich, dass es eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den Texten geben kann.

Werner Anahata Krebber

Oktober 2016

„Langes Leben“ bei „Ochse und Hirte“

hofw050414

Vor einem interessierten Publikum führten Erich Steinberger und Werner A. Krebber am 5. April die Klangperformance “Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort – Stationen eines Erfahrungsweges” auf.

Teilnehmer der Performance bekamen einen Stempel mit dem chinesischen Schriftzeichen für “Langes Leben”.

Derzeit sind zwei weitere Termine in der Hofwerkstatt vorgesehen. Die Termine werden noch bekanntgegeben.

 

http://ochseundhirteklangprojekt.wordpress.com/2014/04/06/langes-leben-bei-ochse-und-hirte/

Ochsenbilder auf Hofwerkstatt-Webseite

hofwerkstattwebsiteeins

Gleich auf der Startseite macht die “Hofwerkstatt” in Essen auf die Klangperformance “Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort – Stationen eines Erfahrungsweges” am 5. April 2014 von und mit Werner A. Krebber und Erich Steinberger aufmerksam.

http://www.hofwerkstatt.de/

Gleich dort kann man auch das Plakat mit allen Informationen herunterladen:

http://www.hofwerkstatt.de/pdf/Der%20Ochse%20und%20sein%20Hirte.pdf

ochseundhirteklangprojekt

ochseundseinhirteklangprojekt

Eine neue Heimat im WWW hat das Projekt „Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort – Stationen eines Erfahrungsweges“ bekommen:

http://ochseundhirteklangprojekt.wordpress.com/

Das Projekt von Werner A. Krebber (Autor, Blogger und Journalist) und Erich Steinberger (Reikimeister und Klangmassagepraktiker) zeigt in ca. 45 Minuten einen Erfahrungsweg aus dem Zen durch Texte und Klangimprovisationen.

Idee, Konzeption und Textarrangement: Werner A. Krebber

Klangimprovisationen: Erich Steinberger

Die Seite dokumentiert das Angebot einer Veranstaltung, die über die Kontaktadressen gebucht werden kann.

Drei Seiten von „ochseundhirteklangprojekt“ verweisen auf:

– Die Ochsenbilder

– Die Ochsenbilder und ihre Bedeutung

– Meditation und Klang

Eine weitere Seite gibt die Kontakt- und Buchungsmöglichkeiten an:

– Kontakt

Weitere Links zeigen unter der Rubrik „Was Sie vielleicht auch interessiert“ die Seiten von Werner A. Krebber http://mystikaktuell.wordpress.com und Erich Steinberger http://www.reikiundklang.de/.

8. Mai: Uraufführung „Der Ochse und sein Hirte – Klang und Wort“

Nur zur Erinnerung 😉