Carl Sonnenscheins Berliner Babylon

„Babylon Berlin“, die aktuelle kleine Serie, zeigt unter anderem krass die sozialen, politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Verwerfungen am Ende der 20er Jahre um 1929.

Bei manchen der Bilder musste ich an Carl Sonnenschein denken, der von 1876 – 1929 lebte. Als Großstadtseelsorger in Berlin beeindruckte er Kurt Tucholsky ebenso wie Elke Lasker-Schüler, Theodor Eschenburg oder Heinrich Brüning.

„Seine pastorale Kreativität, seine soziale Sensibilität, seine Offenheit für die Kunst, seine Impulse für die Politik und seine offensive ‚Veröffentlichung‘ des Christentums erweisen ihn als Beispiel eines aufmerksamen Zeitgenossen und couragierten Kirchemannes…“ schrieb Prof. Dr. Michael Sievernich S.J. im Nachwort des von mir herausgegebenen Bandes „Den Menschen Recht verschaffen – Carl Sonnenschein – Person und Werk“, Würzburg 1996

 

Cover des von mir herausgegebenen Buches

„Wie konkret, wie ernst gemeint, wie notwendig und drängend dieses breit gestreute, zeit- und kraftraubende Engagement Sonnenscheins war, was er für jeden mitbrachte, der Not litt und Sorgen hatte, was er an Weltsicht und Klarheit einbrachte, zeigt sich wohl niergendwo deutlicher als in den Texten, die als „Notizen“ erschienen…“ habe ich in meinen biographischen Skizzen über ihn dort geschrieben. (w.a.k.)

 

Der Maler Karl Clobes 100

Der Maler Karl Clobes wäre am 27. Juli 100 Jahre alt geworden. Zur Erinnerung an ihn wird es drei Ausstellungen geben:

  • Karl Clobes zum 100. Geburtstag (Kartäusermuseum Tückelhausen)
  • Karl Clobes privat (Wohnhaus und Atelier)
  • Karl Clobes in Mainfranken (Rathaus Ochsenfurt)

Mehr dazu hier:

http://www.karl-clobes.de/karl2.htm

Karl Clobes: Patmos, 1982 (in Privatbesitz)

Angaben über sein Leben finden sich hier:

http://www.karl-clobes.de/lebenslKarl.htm

In einem Text zu einer früheren Ausstellung im Marmelsteiner Kabinett, Würzburg, schrieb ich unter dem Titel „Licht aus dem Dunkel“ u.a. über jene Arbeiten von ihm, die in Emsdetten, Hagen, Marl, Münster zu sehen sind.

http://www.karl-clobes.de/Licht1992.jpg

Karl Clobes war verheiratet mit der Malerin Elisabeth Freitag-Clobes. Mehr zu ihr hier:

http://www.karl-clobes.de/eli.htm

und in einem Beitrag, den ich vor einigen Jahren in „frau + mutter“ veröffentlicht habe:

http://www.scribd.com/doc/20878435/Elisabeth-Freitag-Clobes