Fünf Gewissheiten

Foto: © wak

1. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich alt werde.
Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.

2. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich Krankheiten bekomme werde.
Es gibt keinen Weg, dem Krankwerden zu entgehen.

3. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde.
Es gibt keinen Weg, dem Tod zu entgehen.

4. Es ist der natürliche Verlauf, dass alles woran ich hänge,
und alle, die mir lieb sind, sich verändern.
Es gibt keinen Weg, dem Getrenntwerden von ihnen zu entgehen.

5. Meine Taten sind mein einzig wirkliches Erbe.
Den Folgen meiner Taten kann ich nicht entgehen.
Meine Taten sind der Boden, auf dem ich stehe.

Thich Nhat Hanh (*1926) in: Der Klang des Bodhibaums

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Die Dinge an sich existieren nicht

Zitat in einem Katalog der Künstlergruppe Hellweg, die unter anderem derzeit im Rahmen der Ausstellung „Junger Westen“ im Bochumer Kunstmuseum gezeigt wird. Foto: © wak

Kunst und Poesie können heilsam wirken

Wer mit der Kunst lebt, weiß, dass die Psychoanalyse kein Monopol auf Heilung besitzt … Kunst und Poesie haben schon immer Empfindungen und Gefühle verändert … Daher kann man sagen: Kunst und Poesie können heilsam wirken.

Norman Oliver Brown (1913 – 2002)

Einer für den anderen…

Alles ging zugrunde…
Aber es schien, als entstünde etwas Neues.
Eine Art von – Verantwortung.
Einer für den anderen…
Dieses Gefühl müsste ausgestellt
und auf die Erde zurück geholt werden
wie ein Denkmal,
und jeder würde spüren,
wie es da steht,
hinter ihm
und es würde ihn verändern.

Arthur Miller (1915 – 2005)

Der Tod ebnet den Weg für das Neue

Screenshot von http://www.apple.com

Steve Jobs ist tot. Man mag ihn gemocht haben oder nicht – an ihm und seinen Produkten sind viele Menschen nicht vorbei gekommen. Nachfolgender Gedanke, den er 2005 in einer Rede vor Studenten in Stanford entwickelte, hat mich angesprochen:

Der Tod
ist höchstwahrscheinlich
die beste Erfindung
des Lebens.

Er verändert das Leben.

Er räumt mit dem Alten auf
und ebnet den Weg für das Neue.