Des Holocaust gedenken: Nicht nur am 27. Januar

Werner Krebber (Hg.)

Das Gedächtnis der Menschheit …

Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess

 

Der Majdanek-Prozess hat zwischen 1976 und 1981 einen besonderen Platz in der Geschichte von NS-Prozessen bekommen, weil er in der Bundesrepublik Deutschland die letzte große juristische Auseinandersetzung mit den Schreckenstaten der nationalsozialistischen Herrscher und ihrer Mitläufer war. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek in der Nähe des polnischen Lublin gehörte mit zu der Vernichtungsideologie der Nationalsozialisten.

Der Band dokumentiert ein umfangreiches Interview, das ich mit Heiner Lichtenstein (1932 – 2010) geführt habe. Er war lange Redakteur des Westdeutschen Rundfunks in Köln und Chefredakteur von „Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“.

Zehn Bilder der Düsseldorfer Malerin Minka Hauschild zeigen in eindrucksvollen Porträts Täter und Opfer, Ermittler und Prozessbeobachter.

Inhalt:

Statt eines Vorwortes: „Das Gedächtnis der Menschheit…“

Was in Majdanek geschah:

Kurze Chronologie zum Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek

Beobachter und Weggefährte

Interview mit Heiner Lichtenstein

Porträts eines Prozesses

Eine kurze Anmerkung zu den Bildern von Minka Hauschild

Bilder von Minka Hauschild

 

Titelaufnahme der Deutschen Nationalbibliothek, DNB (aktualisiert):
Titel: Das Gedächtnis der Menschheit … : Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess / [Hrsg.: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung e.V.]. Werner Krebber (Hg.) Person(en): Krebber, Werner [Hrsg.] Organisation(en): Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung Verleger: Hagen : Padligur Erscheinungsjahr: 1996 Umfang/Format: 32 S. : Ill. ; 23 cm Gesamttitel: Beiträge zur Förderung des christlich-jüdischen Dialogs ; Bd. 16 ISBN/Einband/Preis: 3-922957-45-5 geh. € 7,50 Schlagwörter: Konzentrationslager Majdanek ; Aufsatzsammlung; Hauschild, Minka ; Bildnis ; Majdanek-Prozess ; Teilnehmer ; Bildband Sachgruppe(n): 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften ; 46 Bildende Kunst ; 19 Recht

Die Broschüre kann bei mir zum Preis von € 7,50 + Versandkosten bestellt werden:
werner.krebber[at]web.de

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Vor 40 Jahren: Majdanek-Prozess

Werner Krebber (Hg.)
Das Gedächtnis der Menschheit …
Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess

 

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Der Majdanek-Prozess hat zwischen 1976 und 1981 einen besonderen Platz in der Geschichte von NS-Prozessen bekommen, weil er in der Bundesrepublik Deutschland die letzte große juristische Auseinandersetzung mit den Schreckenstaten der nationalsozialistischen Herrscher und ihrer Mitläufer war. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek in der Nähe des polnischen Lublin gehörte mit zu der Vernichtungsideologie der Nationalsozialisten.

Der Band dokumentiert ein umfangreiches Interview, das ich mit Heiner Lichtenstein (1932 –  2010) geführt habe. Er war lange Redakteur des Westdeutschen Rundfunks in Köln und Chefredakteur von „Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“.

Zehn Bilder der Düsseldorfer Malerin Minka Hauschild zeigen in eindrucksvollen Porträts Täter und Opfer, Ermittler und Prozessbeobachter.

Inhalt:

Statt eines Vorwortes:

„Das Gedächtnis der Menschheit…“

Was in Majdanek geschah:

Kurze Chronologie zum Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek

Beobachter und Weggefährte

Interview mit Heiner Lichtenstein

Porträts eines Prozesses

Eine kurze Anmerkung zu den Bildern von Minka Hauschild

Bilder von Minka Hauschild

 

Titelaufnahme der Deutschen Nationalbibliothek, DNB (aktualisiert):
Titel: Das Gedächtnis der Menschheit … : Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess / [Hrsg.: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung e.V.]. Werner Krebber (Hg.) Person(en): Krebber, Werner [Hrsg.] Organisation(en): Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung Verleger: Hagen : Padligur Erscheinungsjahr: 1996 Umfang/Format: 32 S. : Ill. ; 23 cm Gesamttitel: Beiträge zur Förderung des christlich-jüdischen Dialogs ; Bd. 16 ISBN/Einband/Preis: 3-922957-45-5 geh. € 7,50 Schlagwörter: Konzentrationslager Majdanek ; Aufsatzsammlung; Hauschild, Minka ; Bildnis ; Majdanek-Prozess ; Teilnehmer ; Bildband Sachgruppe(n): 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften ; 46 Bildende Kunst ; 19 Recht

 

Die Broschüre kann bei mir zum Preis von € 7,50 + Versandkosten bestellt werden:
werner.krebber[at]web.de

Frauen und Sexualstraftäter

„Nachdem 2009 der niedrigste Wert seit 1993 zu verzeichnen war, waren 2010 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern (§§ 176, 176a, 176b Strafgesetz-Buch / StGB) wieder angestiegen. Der Anstieg hat sich auch im Berichtsjahr 2011 fortgesetzt (+4,9 Prozent auf 12.444 Fälle). In diesem Deliktsbereich muss nach wie vor von einem hohen Dunkelfeld ausgegangen werden.“ Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2011 weist sie aus. Die Fälle, wo es um Gewalt gegen Kinder geht, sexuelle Gewalt. 12.444 Fälle. Jeder dieser Fälle einer zuviel. (Sexualdelikte machen übrigens – auch das ist Realität – insgesamt 0,8% sämtlicher Straftaten aus).

Bekannt ist, dass es überwiegend Täter aus dem familiären Umkreis sind, die sexuelle Gewalt gegen Kinder ausüben. Eine Deliktart, die in besonderer Weise emotional besetzt ist. Auf allen Seiten. Und die Täter sind Väter, Lebensgefährten, Brüder. Doch hier ist ein Defizit zu beklagen.

Über viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, wurde allerdings ein Thema in diesem Zusammenhang tabuisiert: Die Frauenbewegung, deren negativer Blick auf „die“ Männer in weiten Teilen zu beobachten ist, hat sich nicht gekümmert um jene Frauen, die Frauen von Tätern oder Mütter von Tätern sind.
Weite Teile der Frauenbewegung wollten offensichtlich nicht wahrhaben, dass Frauen das System sexueller Gewalt stabilisieren können, wenn sie beispielsweise der sexuell genötigten Tochter nicht glauben, dass sie das Opfer der Gewalt des Vaters und damit ihres eigenen Mannes wurden. (Wobei allerdings auch zu sehen ist, dass sich die Situation der betroffenen Frauen mehr als schwierig darstellt. „Sie sind wie schwankendes Schilf“, sagte vor vielen Jahren eine psychiatrische Gutachterin in einem Prozess wegen sexueller Gewalt. Die Situation ist komplex in der Zerrissenheit zu der Loyalität ihrem Mann gegenüber und dem Vertrauen dem Kind gegenüber).

Aber wäre das nicht mal ein Thema, darüber zu reden, wie die Frauenbewegung Frauen hier helfen kann?

Quelle: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2012/PKS2011.html?nn=109628

Siehe auch: Werner Krebber, Sexualstraftäter im Zerrbild der Öffentlichkeit. Fakten Hintergründe Klarstellungen. 128 Seiten. EUR 12.50. Konkret Literatur Verlag, Hamburg, ISBN 978-3-89458-177-0

http://www.konkret-verlage.de/klv/