Buddhistischer Lehrer im Zwielicht – Sogyal Rinpoche Quelle der Qual?

Groß aufgemacht berichtet die Süddeutsche Zeitung heute über einen buddhistischen Lehrer, der im Westen große Beachtung findet, über Sogyal Lakar, der besser unter dem Namen Sogyal Rinpoche bekannt ist und dessen „Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben“ weltweit Beachtung fand. Die Essenz des Artikels von Michaela Haas ist allerdings eher ernüchternd, wenn nicht erschreckend. Von sexuellem Missbrauch, Prügeln und Verschwendungssucht ist die Rede:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/buddhismus-quelle-der-qual-1.3623511?reduced=true

Sollten die erhobenen Vorwürfe wahr sein, ist dies für einen religiösen Lehrer um so schwerwiegender. Und man muss dort wohl genau so hinsehen, wie man es bei missbräuchlichem Verhalten in christlichen oder anderen Kirchen und Religionen tun muss.

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Democracy Lab in Gelsenkirchen

Screenshot von http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e442481/www/?utm_source=ShortL

Das „Democracy Lab“ der Süddeutschen ist unterwegs. Auf der Homepage heißt es:

An diesem Dienstag starten wir deswegen eine Reise quer und längs durch Deutschland. Mit unserem VW-Bus machen wir erst in München, am Mittwoch dann in Wolfratshausen Station und fahren anschließend weiter in den Norden. Am Donnerstag und Freitag sind die SZ-Reporter in Gelsenkirchen, schlagen einen Haken über Worms und Mannheim am Wochenende, um dann am Montag und Dienstag der darauffolgenden Woche in Bremen Halt zu machen. Am Mittwoch und Donnerstag treffen Sie uns in Frankfurt an der Oder und am Freitag und Samstag in und bei Jena. Dann geht es für unser Team zurück nach München.

Die Zeitung verteidigen

Ich würde die Funktion der Zeitung für die moderne Öffentlichkeit gern verteidigen. Bei der Zeitung weiß ich, wer zu mir spricht. Ich weiß, wie ich zu interpretieren habe, was die Süddeutsche Zeitung mir sagt, was die Bild-Zeitung mir sagt. Im Internet weiß ich nie ganz genau, wer zu mir spricht. Und es fehlt im Internet die Funktion der Zeitung als Filter und Auswahl; es übt seinen großen Einfluss auf die öffentliche Meinung regellos und oft anonym aus, ohne Ordnung, unkontrollierbar.

Umberto Eco (*1932) im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ vom 26. 9. 2015, S. 20
(notiert vom „Perlentaucher“ http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/perlentaucher-sibylle-berg-arno-schmidt-peaches-ryan-adams-a-1054883.html)