Das Objekt unseres Dürstens hat viele Namen – Neu bei „alkoholundspirit“

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Das Objekt unseres Dürstens hat viele Namen: Das Selbst, die schöpferische Energie, die Kraft der Liebe, die göttliche Mutter, unsere Buddha-Natur, das Tao oder das kosmische Bewusstsein. Gläubige sprechen vom Großen Geist, von Christus, vom Geliebten im Inneren, von der Quelle unserer Inspiration, von unserer höheren Macht oder Gott, um nur einige Bezeichnungen zu nennen. Obwohl dies eine unbeschreibliche Macht jenseits aller möglichen Etikettierungsversuche ist, müssen wir Worte verwenden, wenn wir darüber sprechen wollen.

Christina Grof (1941–2014) in ihrem Buch: Sehnsucht nach Ganzheit. Der spirituelle Weg aus der Abhängigkeit. München 1993

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Hochachtung für die Schöpfung

Foto: © wak

Mitgefühl ist eine spirituelle Kraft, ein Lebensstil, eine Umgangsform. Es ist die Art, wie wir mit allem im Leben umgehen, mit uns selbst, mit unserem Körper, mit unseren Vorstellungen und Träumen, mit unseren Nachbarn, und auch mit unseren Feinden. Einfühlungsvermögen ist eine Geisteshaltung, aus der Hochachtung für die Schöpfung spricht. Durch sie betrachtet man jedes Geschöpf als heilig und göttlich, denn das ist es auch.

Matthew Fox (*1940)

Brennender Dornbusch Kino

Saint-Pol-Roux (Paul-Pierre Roux / 1861 – 1940)

Zitat in der Festschrift „Texte zum Geistigen im Film“ der „Organisation zur Umwandlung des KInos“ / „Section 16“. Sie wird heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mehr hier:

http://www.organisationzurumwandlungdeskinos.de/

Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit

Durch die jahrhundertlangen Gepflogenheiten des Handels mit Geschriebenem auf dem Markt der Meinungen und Schilderungen, dadurch, daß dem Schreibenden die Sorge um das Geschriebene abgenommen wurde, bekam der Schreibende den Eindruck, sein Kunde oder Besteller, der Mittelsmann gebe das Geschriebene an alle weiter. Er dachte: ich spreche, und die hören wollen, hören mich. In Wirklichkeit sprach er; und die zahlen konnten, hörten ihn. Sein Sprechen wurde nicht von allen gehört, und die es hörten, wollten nicht alles hören. Darüber ist viel, wenn auch noch zu wenig gesagt worden; ich will hier nur hervorheben, daß aus dem „Jemandem schreiben“ ein „schreiben“ geworden ist. Die Wahrheit aber kann man nicht eben schreiben; man muß sie durchaus  jemandem  schreiben, der damit etwas anfangen kann. Die Erkenntnis der Wahrheit ist ein den Schreibern und Lesern gemeinsamer Vorgang. Um Gutes zu sagen, muß man gut hören können und Gutes hören. Die Wahrheit muß mit Berechnung gesagt und mit Berechnung gehört werden. Und es ist für uns Schreibende wichtig, wem wir sie sagen und wer sie uns sagt.

Bertolt Brecht in: „Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit“

 

Den kompletten Text gibt es hier:

http://www.gleichsatz.de/b-u-t/spdk/brecht2.html

Die Sprache wiedergeben

Man muss manchmal
im Namen der Geretteten
sprechen.
In ihrem Namen,
ihrem Schweigen
sprechen,
um ihnen
die Sprache
wiederzugeben.

Jorge Semprun in „Schreiben oder Leben“ Frankfurt/M. 1997, S. 167

(In diesem Buch schildert Semprun die Stunden und Tage der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald durch alliierte Truppen)