Mozarts Requiem: Weit über allem Sagbaren

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Nur die Tatsache, dass ein Werk wie das Requiem von Mozart durch die Wiedergabe eben schließlich doch immer wieder in den Bereich irdischer Unvollkommenheit zurückgeholt wird, gibt einem den Mut, etwas darüber zu sagen. Denn im Grunde liegt diese Musik weit über allem Sagbaren. Es ist kirchliche Musik und doch weit mehr. Nicht kirchlich wie etwa die Musik Bachs, die den Münsterraum zum Feierraum aller gläubigen Christenheit weitet und nicht unkirchlich, wie etwa die Musik Beethovens, der die freie Gläubigkeit des selbstgewissen Menschengeistes kündet, sondern es ist Musik gleichsam von der anderen Seite. Es hebt sich nicht gläubig gefaltet oder angstvoll und stürmisch emporgereckt hinauf, sondern es strömt und leuchtet von oben herunter. Der Glanz dieser Musik geht manchmal bis an die Grenze des Ertragbaren und es wird verständlich, daß sie auf manche Menschen mit der Macht geradezu des Tragischen wirkt, Gefühle unsäglicher Trauer und Schauer des Unheimlichen erzeugt.

Otto Maag (1885 – 1960) in seinem Beitrag „Musica Sacra“ über Mozarts „Requiem“. Weitere Abschnitte befassen sich mit den Orgelvariationen von Bach, und dessen Magnificat, dem 100. Psalm von Max Reger, Beethovens „Missa Solemnis“

Der ganze Beitrag von Otto Maag kann hier gelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER BUCH VII
CII. Jahrgang Oktober 2021 Heft 10, Thema: DIE MUSIKALISCHE DIMENSION DES JAKOB-BÖHME-BUNDES

Mehr hier:

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Das ganze Übel von heute…

Leo Tolstoi / Bild: wikimedia

 

Das ganze Übel von heute kommt daher, dass die sogenannten zivilisierten Leute, denen die Gelehrten und Künstler zur Seite stehen, eine privilegierte Klasse sind, wie die Priester. Und diese Kaste hat alle Fehler einer jeden Kaste.

Leo Tolstoi 1887 in einem Brief, den Romain Rolland zitiert hat

Überall ist der Irrtum obenauf

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Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in:  Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens; 16.12.1828

Das Wahre immer wiederholen

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Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrthum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrthum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. – Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrthum zugleich und hält sich an letzteren.”

Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe. Dienstag, den 16. Dezember 1828

Wenn es schon ein Buch online sein muss…

Natürlich wäre es schon besser, wenn sie die Buchhandlung gleich um die Ecke bei Ihnen oder in Ihrer Stadt, ihrem Dorf nutzten. Gut, manchmal geht es eben nicht. Aber dann müssen Sie ja nicht gleich irgendeinen Giganten fördern, dem es ohnehin schon gut geht. Die Alternative: Buch7, „der Buchhandel mit der sozialen Seite“, wie er sich selbst nennt.

Auf seiner Homepage schreibt er zu den sozialen Aspekten:

„buch7.de ist ein leistungsfähiger Onlineshop mit vielen verfügbaren Artikeln, kurzen Lieferzeiten, vergleichbaren Preisen und dem passenden Service. Zusätzlich dazu bieten wir Ihnen noch unseren speziellen Bonus: Bei jedem Einkauf unterstützen Sie wohltätige Projekte. Der Gewinn liegt nicht nur bei buch7.de, sondern mindestens genauso sehr bei vielen sozialen Projekten, die ohne solche Unterstützung gar nicht realisiert werden könnten. So haben auch Sie unseren Idealismus geteilt und ein bisschen an einer besseren Welt mitgestaltet!“

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