Mich selbst für einen Augenblick vergessen

Omar Khayyam / wikimedia ~ gemeinfrei

Ich trinke nicht aus purer Freude am Wein – und auch nicht, um über den Glauben zu spotten. Nein, ich trinke nur, um mich selbst für einen Augenblick vergessen zu können. In Wirklichkeit erwarte ich nur das von der Betäubung, ausschließlich das.

Omar Khayyam (1048 – 1031)

Mehr zu Alkohol und Spiritualität hier:

https://alkoholundspirit.wordpress.com/

https://www.facebook.com/alkoholundspirit

Durch die Medien ging heute, dass Deutschland „Hochkonsumland“ in Sachen Alkohol ist. Mehr dazu hier: https://www.dhs.de/suechte/alkohol/zahlen-daten-fakten

Der Mensch: natürlich und übernatürlich

Foto: (c) wak

Der Mensch ist nicht nur natürliches Wesen,
sondern auch übernatürliches Wesen,
ein Wesen göttlicher Herkunft
und göttlicher Bestimmung,
ein Wesen,
welches zwar in dieser Welt lebt,
aber nicht von dieser Welt ist.

Nikolai A. Berdjajew (1874 – 1948) in: Der Sinn des Schaffens, 1925

Gefunden habe ich das Zitat von Bedjajew hier: https://www.nootheater.de/menu.html / BUCH DER FREUNDE XXXVI

Im Stalle von Bethlehem ist Platz für alle

Fotographik (c) wak

Dieses Geheimnis duldet keine Kompromisse! Es verträgt keine Retusche! Ich kann es nur aus seiner letzten Transzendenz verstehen und verkünden! Aber aus seiner Fülle kann ich an alle sprechen! Funkspruch an alle Welt! Im Stalle von Bethlehem ist Platz für alle. Deren Auge sucht! Deren Herz hämmert! Deren Geist aufklingt! Die „guten Willens“ sind! Denen der Egoismus, die Brutalität, die Gemeinheit nicht Letztes ist. Bei Dostojewski bricht die Wirtshausszene in die Einladung des  Erlösers aus: „Kommet alle zu mir“! Platz für alle! An der Krippe des „Kyrios“! So sollen die Geistigen der Erde, wohin sie an Konfession, wohin sie an Partei, wohin sie an Lebensstil sich stellen mögen, in die „Arbeitsgemeinschaft“ des Nazareners treten! Sie sollen hier vor Anker gehen! Über diesen Leuchtturm ragt kein anderer lichtgewaltig! Kein Strom riß je in die Geschichte tieferes Bett! Keine Symphonie ließ je, wie diese, die Sphären erbeben! Wie immer die Menschen, die heutigen, die zukünftigen, die Offenbarung zum Problem gestaltend, vor Weihnachten stehen mögen, sie sollen ganz in die Nähe, ganz in den Radius, ganz in die Dynamik des Tages treten!

Carl Sonnenschein (1876 – 1929) in „Notizen“, Band 8, S. 73 ff. vom 25. Dezember 1927

Zitiert habe ich diese Passage in meinem Buch „Den Menschen Recht verschaffen. Carl Sonnenschein – Person und Werk“. EchterVerlag, Würzburg 1996, S. 110

Mit diesen Gedanken wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs gute Weihnachtstage.

Werner A. Krebber