Fünf Gewissheiten

Foto: © wak

1. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich alt werde.
Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.

2. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich Krankheiten bekomme werde.
Es gibt keinen Weg, dem Krankwerden zu entgehen.

3. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde.
Es gibt keinen Weg, dem Tod zu entgehen.

4. Es ist der natürliche Verlauf, dass alles woran ich hänge,
und alle, die mir lieb sind, sich verändern.
Es gibt keinen Weg, dem Getrenntwerden von ihnen zu entgehen.

5. Meine Taten sind mein einzig wirkliches Erbe.
Den Folgen meiner Taten kann ich nicht entgehen.
Meine Taten sind der Boden, auf dem ich stehe.

Thich Nhat Hanh (*1926) in: Der Klang des Bodhibaums

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Dem Strahl des Lichtes einen freien Durchgang gestatten

Text auf der Einladung zu der Veranstaltung der „Im Licht des Einen. Christliche trifft islamische Mystik am 26. Mai in Erfurt. In der dortigen Predigerkirche hatte Meister Eckhart gewirkt.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden:

http://meister-eckhart-erfurt.de/material/Christliche-islamische-Mystik-Kirchentag.pdf

Wege des Kontaktes

Neue und alte Möglichkeiten der Kontaktaufnahme:

 

https://mystikaktuell.wordpress.com/contact-und-vita-2/

 

https://www.facebook.com/werner.a.krebber

https://plus.google.com/100551122510748441753/

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https://www.xing.com/profile/WernerA_Krebber/

Pfingsten, Geist und Mystik

Der wahre Geist
des Christentums
ist glücklicherweise
durch die Mystik
erhalten geblieben.

Simone Weil (1909 – 1943)

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen  und Lesern ein gesegnetes Pfingstfest.

Mehr zu Mystik hier: https://mystikaktuell.wordpress.com/

Weltfrauentag: 30 Jahre „neue“ Beginen

Die „frommen Frauen“ des Mittelalters, als „Beginen“ bekannt, waren sozial engagierte, spirituelle Frauen. Sie entwickelten eine spezifisch weibliche Mystik, vergleichbar in ihren Auswirkungen mit der Spiritualität eines Franz von Assisi und der Mystik eines Meister Eckhart. Mit ihnen formierte sich eine dynamische Frauenbewegung, die sich bereits im 13. Jahrhundert gegen Anfeindungen von Kirche und Zünften bewähren musste. Diese in der Mystik wurzelnde emanzipatorische Tradition war lange vergessen. 1985 wurde die Tradition in Essen von Gertrud Hofmann neu begründet.

Ein guter Grund, sich zu erinnern:

 https://mystikaktuell.wordpress.com/2010/11/21/beginen-mystikerinnen-des-tuns/  

 

Mehr hier:

Gertrud Hofmann / Werner Krebber

Die Beginen – Geschichte und Gegenwart

hkdiebeginen

http://www.toposplus.de/shop/productdetailtopos.asp?productid=22060

 

 

Mystik und mehr

Parallel zu diesem Blog pflege ich nahezu täglich „meinen“ Mystik-Blog ein: http://mystikaktuell.wordpress.com/

Im Editorial von mystikaktuell habe ich geschrieben:

„Wann, wenn nicht Jetzt“ heißt es im Untertitel des Blogs „Mystik aktuell“. Ganz so, wie es Sosan um 600 formuliert hat: „Der Weg ist jenseits von Sprache, denn auf ihm gibt es kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.“ Und es wird also darauf ankommen, zu sehen, was hat Mystik mit uns Menschen jetzt zu tun? Immer wieder ist mir da in Erinnerung, was Willigis Jäger OSB vor einigen Jahren in seinem Buch „Wiederkehr der Mystik“  dazu geschrieben hat:

„Wir brauchen die Mystik, um unsere Erde und die Menschen darauf heil in die Zukunft zu bringen. Mystik ist der Grundzug jeder Religion. Jeder mystische Weg ist ein Weg heraus aus dem engen konfessionellen Religionsverständnis. Das muss nicht einen Abschied von der Religion an sich bedeuten, wohl aber sprengt und übersteigt die Mystik alles, was Religion verdinglichen und festschreiben will. Östliche Religionen können dabei so oberflächlich und steril sein wie die westlichen. Beide müssen ständig von der mystischen Erfahrung her neu belebt werden.“

Und da gilt eben: Wann, wenn nicht Jetzt.

Bei manchem Leser führte das mitunter zu Irritationen. So dass ich jetzt noch einmal „nachgelegt“ habe:

“Der erweiterte Kunstbegriff ist fähig, in das Herz der Gesellschaft einzudringen.” So Joseph Beuys in einem Vortrag http://www.youtube.com/watch?v=lMre2CD3gMM 

In diesem Blog kommt es schon mal vor, dass gefragt wird: “Ist … ein Mystiker, eine Mystikerin?” Letztlich könnte ich da wohl nicht immer “Ja” sagen. Es ist dann wohl doch ein “erweiterter Mystikbegriff”, der mich bei der Auswahl der Texte leitet.

Aber: sie sollen jeweils fähig sein “in das Herz der Gesellschaft einzudringen,” in das Herz der Menschen.

Siehe hier: http://mystikaktuell.wordpress.com/erweiterter-mystikbegriff/

Der Mystiker aus der Partnerstadt: Yunus Emre

Nein, dass es in Gelsenkirchen einen Mystiker gäbe, das ist mir nicht bekannt. Heute entdeckte ich allerdings, dass es einen in Büyükçekmece gab, der Partnerstadt Gelsenkirchens in der heutigen Türkei.

„Weisheit ist, Weisheit zu kennen. Kennst du dich selbst nicht, wie ist da Weisheit möglich. Hodscha, wenn du magst. geh’ 100 mal auf Pilgerfahrt. Besser ist es, einzukehren in dein Herz.” Diese Zeilen fand ich in einem Beitrag über „Islamische Mystik und Weltverantwortung heute“ (Mag. Dr. Phil. Gerhard K. Tucek). Die Unesco hatte 1990 ein Yunus-Emre-Jahr unter dem Leitwort „Jahr des Friedens und der Liebe“ ausgerufen.

Wenn Partnerstädte im Austausch miteinander sind, geht es oft um Kultur, Sport, Freizeitgestaltung. Warum eigentlich nicht mal um Spiritualität?

http://de.wikipedia.org/wiki/Yunus_Emre

http://www.eslam.de/begriffe/e/emre_yunus.htm