Mit Verletzungen umgehen

Foto: © wak

Sind wir verletzt, haben wir zwei Möglichkeiten: Wir können in einer Weise denken, die unsere Wut anstachelt und auf Rache sinnt, oder wir können versuchen, uns zu beruhigen, unser Mitgefühl und Verstehen zu berühren und einen friedvollen Geist zu erlangen. Schlagen wir diesen Weg ein, sehen wir, dass auch die andere Person leidet, und unsere Wut wird sich auflösen.

Thich Nhat Hanh (*1926)

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Heinrich Böll wäre 100 geworden

100-j-boell_-_webScreenshot Heinrich-Böll-Stiftung

 

An den Autoren Heinrich Böll erinnert die Heinrich-Böll-Stiftung auf ihrer Webpräsentation. Da heißt es unter anderem:

Am 21. Dezember 2017 ist Heinrich Bölls hundertster Geburtstag. Seit seinem Tod im Jahre 1985 hat es in Deutschland keinen vergleichbaren öffentlichen Intellektuellen mehr gegeben: Böll legte sich mit der politischen Linken wie der Rechten an, mit der katholischen Kirche ebenso wie mit der Presse. Er setzte sich für Flüchtlinge aus Vietnam ein und für Dissidenten in Osteuropa. Er war Humanist, aber kein Moralist, und überzeugt, dass „Sprache, Liebe, Gebundenheit den Menschen zum Menschen machen“.

An sein Engagement und sein Werk will die Stiftung, die seinen Namen trägt, in den kommenden Monaten erinnern. Es wird sich zeigen: ein Künstler und Intellektueller, der aktueller ist, als mancher glauben mag.

 

Die Stiftung und Heinrich Böll findet sich hier: https://www.boell.de/100jahreboell

Mehr zu Heinrich Böll auch hier: http://www.boell100.com/

Keine Angst vor großen Tieren…

Das Leistungsschutzrecht trägt schon erste Früchte.  Alvar Freude schreibt zu seiner Suchmaschine „leischure“:

>>Mit dem neuen Leistungsschutzrecht für Presseverleger sollen Verlage im Internet besser geschützt werden, denn – so die Begründung – Suchmaschinen verdienen Milliarden dadurch, dass sie die kreativen Leistungen von Zeitungsverlagen (und anderen Urhebern) ausbeuten würden. Dies geschehe beispielsweise dadurch, dass die Suchmaschinen illegalerweise Textausschnitte in den Suchergebnissen anzeigen würden, die an sich aber eine verlegerische Leistung darstellen. Daher soll die Anzeige solcher Textausschnitte mit dem neuen Leistungsschutzrecht nun kostenpflichtig werden. Damit, so die Begründung der Verlage, könnten Zeitungen und Zeitungen selbst entscheiden, unter welchen Bedingungen selbst entscheiden, unter welchen Bedingungen Suchmaschinen die Inhalte finden können.

Interessanterweise haben die Zeitschriftenverlage in den letzten Jahren Millionen ausgegeben, damit sie in den Suchmaschinen gut gefunden werden. Sie profitieren von Suchmaschinen. Und sie haben schon seit Jahren die Möglichkeit, sich aus Suchmaschinen auszutragen. Wollen sie aber nicht, sie wollen ja gefunden werden.<<

Ein Selbstversuch bringt durchaus interessante Ergebnisse:

leischure1

leischure2

Probieren Sie es doch selbst mal: http://leischure.odem.org/