Freiheit für Deniz

freiheitfuerdenizartikel19Fotos: © wak

Mit einer ganzseitigen Anzeige fordern Autoren, Journalisten und Redakteure die Freilassung von Deniz Yücel aus Flörsheim. Sie berufen sich auf den Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948.

 

Update:

Die nachfolgende Petition habe ich gerade unterschrieben:

https://www.change.org/p/deniz-e-%C3%B6zg%C3%BCrl%C3%BCk-freiheit-f%C3%BCr-deniz-freedeniz

Was Floskeln wirklich sagen

 

floskelwolkeScreenshot „Floskelwolke“

Die „Floskelwolke“ haben Udo Stiehl und Sebastian Pertsch ins Leben gerufen. Ihr Ziel formulieren sie so:

„Wer fast täglich mit Nachrichten zu tun hat, dem sind die altbekannten Formulierungen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport geläufig. Sie tauchen immer wieder auf, obwohl sie abgedroschen sind oder journalistischen Maßstäben nicht genügen. Wir Redakteure wissen das. Unser Publikum bemerkt es nur selten. Und die PR weiß das auszunutzen. Wie sich so manche Floskel, Phrase oder Formulierung in den Medien hält oder sogar ausbreitet, machen Udo Stiehl  und Sebastian Pertsch  mit der Floskelwolke sichtbar. Wir greifen bei der Auswahl der Begriffe auf unsere Erfahrungen im Nachrichtengeschäft zurück. Anprangern wollen wir nicht. Wir möchten nur ein wenig nachdenklich machen. Angespornt von vielen positiven Reaktionen und intensiver Medienberichterstattung entwickeln wir das Projekt neben unseren Hauptberufen weiter. Die Floskelwolke wurde mit dem Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik  ausgezeichnet und für den Grimme Online Award  nominiert.“

 

Alles über die „Floskelwolke“ erfahren sie hier:

https://floskelwolke.de/

Nachrichtensprecher – bilokal

Das ZDF kann mit seinen „heute“-Nachrichten doch immer wieder verblüfen. Heute wieder:

heute16022016_0Christian Sievers moderiert „heute“ am 16. 2. 2016, 19.00 h

heute16022016_1Christian Sievers berichtet in der gleichen Sendung mit dem Hinweis darauf, dass er in Izmir/Türkei ist. Von wann diese Aufnahmen sind, wurde nicht berichtet.

 

Lese-Begegnung

Abends kam mir dieser Tage im Dunkeln eine junge Frau entgegen, unterhalb ihres Kopfes eine Lichtquelle. Mein zweiter Blick sah, dass die Frau ein Buch in der rechten Hand hielt, eine Taschenlampe in der linken. Sie ging mit raschem Schritt und las unbeirrt von äußeren Einflüssen. Ich fand das super. So kann Mediennutzung auch gehen.