Buddhistischer Lehrer im Zwielicht – Sogyal Rinpoche Quelle der Qual?

Groß aufgemacht berichtet die Süddeutsche Zeitung heute über einen buddhistischen Lehrer, der im Westen große Beachtung findet, über Sogyal Lakar, der besser unter dem Namen Sogyal Rinpoche bekannt ist und dessen „Tibetisches Buch vom Leben und vom Sterben“ weltweit Beachtung fand. Die Essenz des Artikels von Michaela Haas ist allerdings eher ernüchternd, wenn nicht erschreckend. Von sexuellem Missbrauch, Prügeln und Verschwendungssucht ist die Rede:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/buddhismus-quelle-der-qual-1.3623511?reduced=true

Sollten die erhobenen Vorwürfe wahr sein, ist dies für einen religiösen Lehrer um so schwerwiegender. Und man muss dort wohl genau so hinsehen, wie man es bei missbräuchlichem Verhalten in christlichen oder anderen Kirchen und Religionen tun muss.

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Lob des Buches

lobdesbuchesFoto: © wak

Aus dem „Kitab al-Hayawan“ des al Gahiz (777-869)

Mehr auch hier mit einer anders lesbaren Textfassung:
http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/330/1221041840153-3015.pdf

Journalisten und Journalismus

Erschreckend aber nicht neu sind die Hinweise, die jetzt im Deutschlandfunk zu hören waren. Unter der Überschrift „Von wegen Traumberuf. Der harte Arbeitsmarkt der Journalisten“ wird ein Hauruck-Journalismus beklagt, der immer oberflächlicher wird. „Jeder dritte deutsche Journalist arbeitet inzwischen freiberuflich. Denn viele Verlage streichen Stellen und stellen keine neuen Redakteure mehr ein. Der Konkurrenzdruck ist deshalb groß und die Einkünfte oft gering. “

Siehe: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/2202686/

Blicke auf die Welt mit Tiefgang – nicht wirklich gewollt:

dieredaktionwk

Aus meinem Profil bei „Die Redaktion“ https://www.dieredaktion.de/userProfile/showPublic/2833547265

Aber eben auch nicht neu, wie mein Beitrag zeigt, der vor zwanzig Jahren erschien:

http://de.scribd.com/doc/7855370/Glanz-und-Elend-des-Freien-Journalisten

Der Text erschien 1993 in dem Buch „Wie werde ich Journalist?“, das vom „Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V.“ in München herausgegeben wurde. Einige technische und  pekuniäre Gegebenheiten haben sich in der Zwischenzeit verändert. Doch der Tenor gilt wohl nach wie vor.

 

P.S. Vielleicht hätte ich doch auf Jürgen von Manger hören sollen, der mir vor rund 40 Jahren empfahl, Lehrer zu werden 😉