Meditation: Vom Leben nicht getrennt

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Meditation ist vom Leben nicht getrennt. Sie ist das wahre Wesen des Lebens, das wahre Wesen des täglichen Lebens. Auf jene Glocke zu lauschen, das Lachen jenes Bauern zu hören, wenn er mit seiner Frau vorbeigeht, auf den Klang der Fahrradklingel des kleinen Mädchens zu hören, wenn es vorbeifährt: Meditation öffnet dir das ganze Leben, und nicht nur ein Fragment davon.

Jiddu Krishnamurti (1897 – 1986)

Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr regieren könnten?

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Ich würde vor Aufregung wahrscheinlich
Die ersten Nächte schlaflos verbringen
Und darauf tagelang ängstlich und kleinlich
Ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.

Dann – hoffentlich – aber laut lachen
Und endlich den lieben Gott abends leise
Bitten, doch wieder nach seiner Weise
Das neue Jahr göttlich selber zu machen.

Joachim Ringelnatz (1883-1934) in dem 1928 im Berliner Ernst Rowohlt-Verlag erschienenen Gedichtband „Allerdings“

„Ihr Zuhören entlastet, entschärft und stärkt“

Screenshot der Startseite https://zuhoerer-ruhr.com/

„Obwohl ich es ja vom letzten Mal schon kannte, war ich wieder positiv beeindruckt: Es ist so erleichternd und klärend, einen Raum für das Erzählen der eigenen Geschichte, Gedanken und Gefühle zu haben.

Es hilft mir sehr, dass Sie das Zuhören als professionelle Dienstleistung anbieten – so sind die Rollen klar verteilt und ich fühle mich freier. Gegenüber einer zuhörenden Person, die ganz offen und ohne eigene ‚Agenda‘ ist, lichtet sich durch das Formulieren und Aussprechen mein innerer Nebel. Ich darf weinen und lachen und schweigen, und bin dabei nicht allein.

Ihr Zuhören entlastet, entschärft und stärkt. Danke!“

Aus der Mail-Rückmeldung nach einem Zuhörer-Telefonat

 

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Joseph Beuys: 72 Begriffe zu Leben, Denken und Arbeiten

Joseph Beuys äussert sich in diesen kurzen Ausschnitten im Originalton anhand von 72 Begriffen zu seinem Leben, Denken und Arbeiten. Verwendet wurden dabei Gespräche, Vorträge und Diskussionen

Teil I: Akademie / Analyse / Anthroposophie / Arbeit(im Kapitalismus)/ Beistehen / Bewusstseinserweiterung / Blindheit / Denken hier! / Einkommen/ Entwicklung / Erstarrung/ Erweiterter Kunstbegriff  / Existentielle Krise / Fett / Filz / Fliegerei / Fluxus/ Freiheit / Gefühle/ Geldmacht/ Gesellschaftssystem / „Gesetz“ / Glück/ Grösse des Menschen  / Hauptgesetze / Höhere Formen des Denkens / Honig / „Honigpumpe“/ Individuation/ Innere Fragen/ „Jeder Mensch ist ein Künstler“/ Kreuz / Kriegserlebnisse/ Kunst / Lachen / Lehmbruck, Wilhelm

Teil 2: Lehrer & Schüler  / Märchenerzähler / Marx, Karl / Mataré, Ewald / Materialismus / „Menschen-Bäume“ / Metamorphose / Neue Denkwege / Nischenexistenz/ „Palazzo Regale“ / Plastik / Politik  / Privilegien / Provokation  / Prozess / Revolution/ Schamanismus / Scharlatan / Schlechte Kunst  / „Schütze die Flamme“ / Selbstbestimmung / Selbstheilung / Sich verschleissen/ Sonnenstaat / Spinner  / „Theater mit dem Hut“ / Theoretische Inhalte / Tragikomödie / Unzufriedenheit  / Utopie/ Vater  / Verstehen (der Kunst) / Weltwahrheit / „wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“/ Zirkus

Unser Lachen lachen – unsere Tränen weinen

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Ich denke, das Ziel im Leben
ist nicht, immer glücklich zu sein,
sondern all unser Lachen zu lachen
und all unsere Tränen zu weinen.
Was auch immer sich in uns offenbart,
es ist das Leben,
das sich darin zeigt
und es ist immer ein Geschenk,
sich damit zu verbinden.

Marshall B. Rosenberg (1934 – 2015) in: Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation. Ein Gespräch mit Gabriele Seils, Herder 2004, S. 18f