Mystik hier und jetzt – Einsichten und Erfahrungen

Am 6. Mai 2018 beginnen Rani Kaluza (doingnothing) und ich in Köln mit einem Studien- und Praxiskreis zum Thema „Mystik hier und jetzt – Mystikerinnen und Mystiker, Erfahrungen und Einsichten“:

Hier kann der Flyer heruntergeladen werden: https://de.scribd.com/document/373535678/Mystik-hier-und-jetzt-Studien-und-Praxiskreis-Einsichten-und-Erfahrungen?secret_password=Ss9hY6RXq5uhVIHkVq87

Ab sofort sind auch hier Anmeldungen möglich:

https://www.facebook.com/events/1998176107114359/?acontext=%7B%22source%22%3A22%2C%22action_history%22%3A%22%5B%7B%5C%22surface%5C%22%3A%5C%22timeline%5C%22%2C%5C%22mechanism%5C%22%3A%5C%22surface%5C%22%2C%5C%22extra_data%5C%22%3A%5B%5D%7D%5D%22%2C%22has_source%22%3Atrue%7D&source=22&action_history=%5B%7B%22surface%22%3A%22timeline%22%2C%22mechanism%22%3A%22surface%22%2C%22extra_data%22%3A%5B%5D%7D%5D&has_source=1&hc_ref=ARRidZodn9lrKC8AJT_GO-ACTviIxR8aRVFz9hRPn9prsY22VDECJXmUnbtLn1lIfg8

 

Advertisements

Frei Otto +

Der Architekt, Architekturtheoretiker und Hochschullehrer Frei Otto ist jetzt gestorben. Mehr zu seiner Person hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Frei_Otto

Bekannt geworden ist er unter anderem durch das Sternwellenzelt am Kölner Tanzbrunnen und das Münchener Olympiastadion.

In Gelsenkirchen gibt es von ihm die überaus spannende und schön gespannte Brücke  am Mechtenberg. Mehr dazu hier:

http://www.baukunst-nrw.de/objekte/Fuss-und-Radwegbruecke-Mechtenberg–1163.htm

Meister Eckhart Preis verliehen

Mit dem Meister Eckhart Preis wird der französische Philosoph Michel Serres ausgezeichnet. In einer Pressemitteilung der Identity Foundation, Köln, heißt es über ihn:

Michel Serres                   (Foto: Esther Suave)

Wie kaum ein anderer Denker der Gegenwart vermag es der französische Philosoph Michel Serres, den großen Fragen der Zeit gerecht zu werden, indem er auf die Komplexität der globalen Herausforderungen mit ebenso „großen Erzählungen“ antwortet. Wo die vermeintlichen Eliten aus Politik und Wirtschaft sich an systemischen Detailfragen festbeißen und damit das große Ganze, also die Frage, wie wir wirklich leben wollen, aus dem Blick verlieren, betrachtet Michel Serres in diesem intellektuellen Vakuum die Mannigfaltigkeit und das Chaos der Welt als kulturschöpferischen Impuls und plädiert für eine das Weltverständnis erweiternde „Weisheit des enzyklopädischen Wissens“.

Damit trifft er die Befindlichkeit einer Gesellschaft, die das alte Denken von oben nach unten, die Vormundschaft der Wenigen über die Massen, zunehmend durch ein „Handeln in Vielfalt“ ersetzt. Mit seiner „Epistemologie der Interstrukturen“, die Kommunikation als mehrdimensionales Netzwerk der permanenten Neuorganisation begreift und die Serres in seinem Monumentalwerk Hermes entwirft, führt er ein neues Moment in die Sphäre der Weltaneignung und -bewältigung ein: Das große Ja zur Welt artikuliert sich in der Vielstimmigkeit und speist sich aus den Momenten, in denen der Mensch wirklich menschlich sein kann.

Michel Serres wurde 1930 in Agen geboren. Er besuchte die französische Marineakademie und die École normale supérieure, fuhr mehr als zehn Jahr zur See und habilitierte über Leibniz. Stationen seines wissenschaftlichen Wirkens waren die Universität Clermont-Ferrand (als Assistent von Michel Foucault), Paris, São Paulo, Montréal und Buffalo sowie die Stanford University, an der er noch heute lehrt. 1990 wurde Michel Serres in die Académie française aufgenommen. Bücher in deutscher Sprache u.a. Aufklärungen (2008), Atlas (2005), Thesaurus der exakten Wissenschaften (2001), Hermes (5 Bände, 1991 bis 1994). (Foto: Esther Suave)Wie kaum ein anderer Denker der Gegenwart vermag es der französische Philosoph Michel Serres, den großen Fragen der Zeit gerecht zu werden, indem er auf die Komplexität der globalen Herausforderungen mit ebenso „großen Erzählungen“ antwortet. Wo die vermeintlichen Eliten aus Politik und Wirtschaft sich an systemischen Detailfragen festbeißen und damit das große Ganze, also die Frage, wie wir wirklich leben wollen, aus dem Blick verlieren, betrachtet Michel Serres in diesem intellektuellen Vakuum die Mannigfaltigkeit und das Chaos der Welt als kulturschöpferischen Impuls und plädiert für eine das Weltverständnis erweiternde „Weisheit des enzyklopädischen Wissens“.

Michel Serres wurde 1930 in Agen geboren. Er besuchte die französische Marineakademie und die École normale supérieure, fuhr mehr als zehn Jahr zur See und habilitierte über Leibniz. Stationen seines wissenschaftlichen Wirkens waren die Universität Clermont-Ferrand (als Assistent von Michel Foucault), Paris, São Paulo, Montréal und Buffalo sowie die Stanford University, an der er noch heute lehrt. 1990 wurde Michel Serres in die Académie française aufgenommen. Bücher in deutscher Sprache u.a. Aufklärungen (2008), Atlas (2005), Thesaurus der exakten Wissenschaften (2001), Hermes (5 Bände, 1991 bis 1994).

Die Laudatio anlässlich der Preisverleihung im Audimax der Universität zu Köln hält Prof. Dr. Petra Gehring, Professorin für Theoretische Philosophie am Institut für Philosophie der Technischen Universität Darmstadt. Sie beschäftigt sich seit langem mit der Philosophie, den wissenschaftstheoretischen Thesen und der Theoriesprache von Michel Serres und ist eine Kennerin des strukturalistischen wie auch des poststrukturalistischen Denkens, dem das Werk des Preisträgers zugerechnet wird.

Heiner Lichtenstein +

„Der langjährige WDR-Journalist und Publizist Heiner Lichtenstein ist tot. Er starb am Sonntag (04.07.10) im Alter von 78 Jahren in Köln. WDR-Intendantin Monika Piel würdigte Lichtenstein am Donnerstag (08.07.10) als ‚Redakteur und Autor mit Leidenschaft‘. Er habe sich durch herausragende Kompetenz und ein unbestechliches Urteilsvermögen ausgezeichnet.“ So der Pressedienst des Westdeutschen Rundfunks. „Die Lücke, die Heiner Lichtenstein, das historische Gewissen des bnr (Blick nach rechts), hinterlässt, ist nicht zu füllen. Wir erinnern uns an einen aufrechten und geradlinigen Journalisten, an einen toleranten und liebenswürdigen Menschen“, heißt es auf  der Seite von Vorwaerts.de über ihn.

Lange Jahre hat Lichtenstein den Majdanek-Prozess in Düsseldorf beobachtet. Am 23. Mai 1996 führte ich ein längeres Gespräch mit ihm. Das Interview erschien unter dem Titel „Beobachter und Weggefährte“ in der Dokumentation „Das Gedächtnis der Menschheit… Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess“ im Hagener Verlag Reiner Padligur.
Lichtenstein sagte damals unter anderem: „Es hat wohl keinen NS-Prozess in der Bundesrepublik gegeben, der so viele junge Zuhörerinnen und Zuhörer angelockt hat. Da war die Öffentlichkeitsarbeit eben vorzüglich. Nicht die Öffentlichkeitsarbeit des Gerichtes … die Organisationen, die sich um die Zeugen gekümmert haben, hatten eine sehr gute Resonanz in den Medien und dadurch wurden viele Leute – vor allem Schulklassen, Lehrerinnen und Lehrer – auf das Verfahren aufmerksam und kamen. … Es war die letzte Chance, in einem NS-Prozess zu erleben, was das war: die Shoah und hier eben speziell Majdanek im Süden von Polen.“

Die Broschüre kann hier zum Preis von 6,50 Euro plus Versandkosten bestellt werden: info@cjz-hagen.de