Thomas Merton und Thich Nhat Hanh: Brüder und Dichter

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… Ich habe gesagt, dass Nhat Hanh mein Bruder ist, und das stimmt auch. Wir sind beide Mönche, und wir leben seit etwa der gleichen Anzahl von Jahren im klösterlichen Leben. Wir sind beide Dichter, beide Existentialisten. Ich habe mit Nhat Hanh weit mehr gemeinsam als mit vielen Amerikanern, und ich zögere nicht, das zu sagen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass solche Gemeinsamkeiten anerkannt werden. Es sind die Bande einer neuen Solidarität und einer neuen Brüderlichkeit, die sich auf allen fünf Kontinenten abzuzeichnen beginnen und die alle politischen, religiösen und kulturellen Grenzen überschreiten, um junge Männer und Frauen in jedem Land in etwas zu vereinen, das konkreter ist als ein Ideal und lebendiger als ein Programm. Diese Einheit der Jugend ist die einzige Hoffnung für die Welt. In ihrem Namen appelliere ich für Nhat Hanh. Tun Sie, was Sie können, für ihn. Wenn ich Ihnen etwas bedeute, dann lassen Sie es mich so sagen: Tun Sie für Nhat Hanh das, was Sie für mich tun würden, wenn ich in seiner Lage wäre. In vielerlei Hinsicht wünschte ich, ich wäre es.

Zuerst veröffentlicht im Magazin „Jubilee“ 1966, später in Mertons Buch „Faith and Violence“ 1968

Gefunden habe ich Thomas Mertons Anmerkungen hier:  https://plumvillage.org/thomas-mertons-words-on-thich-nhat-hanh/

Mehr zu den Verbindungen von Merton und Thich Nhat Hanh hier: http://fatherlouie.blogspot.com/2007/02/thich-nhat-hanh-connection.html

Heisterbacher Impressionen

 

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Impressionen aus Heisterbach

 

Hier lebte unter anderem Caesarius von Heisterbach, ein Zisterziensermönch und Autor.  Von dem Kloster ist nur noch die Chorruine erhalten. Mehr zu ihm und der Geschichte der Abtei Heisterbach findet sich hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Caesarius_von_Heisterbach

http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Heisterbach

„Hartnäckig is er, da Inri!“

Freitag Abend Krimi. Der Komissar kommt in sein neues Büro und nimmt das Kreuz von der Wand. Zu sehen sind die Spuren, die jahrelanges Hängen an der Wand hinterließen. Und sein Kollege meint schmunzelnd: „Hartnäckig is er, da Inri!“

Samstag Morgen. Besuch in Kloster Dalheim. Ausstellung zur Macht des Wortes in der Geschichte der Benediktiner. Beim Rundgang sehe ich die Spuren eines Kreuzes und denke: „Hartnäckig is er, da Inri!“