Dem Wasser gleich

Fotocollage: (c) wak

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.

Der „Gesang der Geister über den Wassern“ von Johann Wolfgang von Goethe ist 1779 entstanden

Mehr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesang_der_Geister_%C3%BCber_den_Wassern

Gott gibt die Nüsse…

Die Texttafel in der Hattinger Henrichshütte weist Johann Wolfgang von Goethe unter anderem als Präsidenten der „Societät für die gesamte Mineralogie“ aus. Er war auch Leiter der Bergwerkskommission des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Ein 1806 in Algerien gefundenes Mineral mit einem Eisengehalt von 62 % wurde von dem Entdecker J.G. Lenz „Goethit“ genannt. / Foto: (c) wak

Ginkgo Biloba: Eins und doppelt

Ginkgo am Oberhausener Haus Ripshorst / Foto: (c) wak

Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn:
Fühlst Du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang von Goethe / 1815 (1749 – 1832)

Heilige Poesie…

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Heilige Poesie,
Himmelan steige sie!
Glänze, der schönste Stern,
Fern und so weiter fern!
Und sie erreicht uns doch
Immer, man hört sie noch,
Vernimmt sie gern.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), in Faust. Eine Tragödie / 3. Akt: Schattiger Hain

Stein des guten Glücks am Welttag des Glücks

Am „Welttag des Glücks“ passt es wohl, an jenen “Stein des guten Glücks” zu erinnern, der neben Goethes Gartenhaus im Weimarer Ilmpark steht, wo Johann Wolfgang von Goethe ihn im April 1777 hat errichten lassen:

Foto und Montage: © wak

Der unten stehende Würfel soll das Statische, das Gefestigte, das Unveränderliche, das Ruhende darstellen.
Die Kugel darüber soll für das Dynamische stehen, das Bewegliche, das Wandelbare, das Schicksalhafte.

Der “Stein des guten Glücks” gilt übrigens als eines der ersten nichtfigürlichen Denkmäler inDeutschland.

Und wenn es mal nicht so doll gelaufen sein sollte heute: der nächste „Internationale Tag des Glücks“ ist am 20. März 2022…

Glück in Weimar…

„Göthes Gartenhaus im Park zu Weimar“ ~ Foto und Montage: © wak

An seinem Gartenhaus im Weimarer Ilmpark hat Johann Wolfgang von Goethe den „Stein des guten Glücks“  im April 1777 errichten lassen. Er gilt als eines der ersten nichtfigürlichen Denkmäler in Deutschland.

Seine Symbolik finde ich faszinierend:

  • Der unten stehende Würfel soll das Statische, das Gefestigte, das Unveränderliche, das Ruhende darstellen.
  • Die Kugel darüber soll für das Dynamische stehen, das Bewegliche, das Wandelbare, das Schicksalhafte.

Zum Gartenhaus mehr hier: https://www.weimar.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/museen-in-weimar/goethes-gartenhaus/

Gesang der Geister über den Wassern

Foto: © wak

 

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.

Der „Gesang der Geister über den Wassern“ von Johann Wolfgang von Goethe ist 1779 entstanden

Mehr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesang_der_Geister_%C3%BCber_den_Wassern

Geheimnisse durch Wort und Bild lösen

Foto: © wak

Mystik: eine unreife Poesie, eine unreife Philosophie;
Poesie: eine reife Natur;
Philosophie: eine reife Vernunft.
Poesie deutet auf die Geheimnisse der Natur und sucht sie durchs Bild zu lösen;
Philosophie deutet auf die Geheimnisse der Vernunft und sucht sie durchs Wort zu lösen (Naturphilosophie, Experimentalphilosophie);
Mystik deutet auf die Geheimnisse der Natur und Vernunft und sucht sie durch Wort und Bild zu lösen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832): In: Maximen und Reflexionen. Über Literatur und Leben.