Jetzt

Foto: © wak

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Schau genau hin

Schau genau hin, unverwandt,
nur so bildest du dein Auge,
und auch noch Anderes.

Starre, sei neugierig,
höre zu und lausche.
Du willst es unbedingt verstehen,
jetzt.
Uns bleibt nicht viel Zeit.

Walker Evans, 1938

 

Zitat von Walker Evans in der Retrospektive „Tiefenschärfe“. Mehr dazu hier:

https://wernerkrebber.wordpress.com/2015/10/04/walker-evans-tiefenschaerfe-die-retrospektive/

Vergangenheit und Zukunft…

… sind unerheblich, wenn wir uns fragen:

Was ist JETZT?

 

Auf diesem Weg allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs einen guten Übergang in das Jahr 2015!

 

werner a. krebber

 

Zur Lektüre empfohlen sei auch:

https://mystikaktuell.wordpress.com/2015/01/01/was-konnen-wir-wissen/

 

aus dem

lbhb

 

 

 

 

 

https://hannahbuchholz.wordpress.com/

Mystik und mehr

Parallel zu diesem Blog pflege ich nahezu täglich „meinen“ Mystik-Blog ein: http://mystikaktuell.wordpress.com/

Im Editorial von mystikaktuell habe ich geschrieben:

„Wann, wenn nicht Jetzt“ heißt es im Untertitel des Blogs „Mystik aktuell“. Ganz so, wie es Sosan um 600 formuliert hat: „Der Weg ist jenseits von Sprache, denn auf ihm gibt es kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.“ Und es wird also darauf ankommen, zu sehen, was hat Mystik mit uns Menschen jetzt zu tun? Immer wieder ist mir da in Erinnerung, was Willigis Jäger OSB vor einigen Jahren in seinem Buch „Wiederkehr der Mystik“  dazu geschrieben hat:

„Wir brauchen die Mystik, um unsere Erde und die Menschen darauf heil in die Zukunft zu bringen. Mystik ist der Grundzug jeder Religion. Jeder mystische Weg ist ein Weg heraus aus dem engen konfessionellen Religionsverständnis. Das muss nicht einen Abschied von der Religion an sich bedeuten, wohl aber sprengt und übersteigt die Mystik alles, was Religion verdinglichen und festschreiben will. Östliche Religionen können dabei so oberflächlich und steril sein wie die westlichen. Beide müssen ständig von der mystischen Erfahrung her neu belebt werden.“

Und da gilt eben: Wann, wenn nicht Jetzt.

Bei manchem Leser führte das mitunter zu Irritationen. So dass ich jetzt noch einmal „nachgelegt“ habe:

“Der erweiterte Kunstbegriff ist fähig, in das Herz der Gesellschaft einzudringen.” So Joseph Beuys in einem Vortrag http://www.youtube.com/watch?v=lMre2CD3gMM 

In diesem Blog kommt es schon mal vor, dass gefragt wird: “Ist … ein Mystiker, eine Mystikerin?” Letztlich könnte ich da wohl nicht immer “Ja” sagen. Es ist dann wohl doch ein “erweiterter Mystikbegriff”, der mich bei der Auswahl der Texte leitet.

Aber: sie sollen jeweils fähig sein “in das Herz der Gesellschaft einzudringen,” in das Herz der Menschen.

Siehe hier: http://mystikaktuell.wordpress.com/erweiterter-mystikbegriff/