Was werden die Tage bringen?

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Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird’s werden, wie’s immer war
Halb scheitern, halb gelingen?

Theodor Fontane (1819 – 1898)

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Ein Jahr voll nie gewesener Dinge…

Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, daß wirs nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) in einem Brief an seine Frau Clara am 1. Januar 1907

Kummer und Sorgen wohnten bei mir…

Kummer und Sorgen
wohnten bei mir,
Tage, Wochen, Monate, Jahre lang.

Aber eines Nachts fand ich
mein wirkliches Selbst.

Und ich sang und tanzte Nächte lang.

Da wurden Kummer und Sorgen
erst so richtig gemein.

Sie standen in der Tür
und drohten mir:

„Wenn Du so weiter machst
dann gehen wir!“

Hafiz (1315-1390)

(K)ein Sommerthema

Nein, ein Sommerthema ist es nicht. Aber doch auch. Gestorben wird 365/366 Tage im Jahr. Und die Verdrängung geschieht ebenso oft. Dem will eine Seite gegensteuern, auf die ich dieser Tage gestoßen bin. Sie hat mich sehr angesprochen, weil ich die gleichen Beobachtungen gemacht habe wie Judith Peller, die „deintodundich“ ins Leben gerufen hat.

deintodundich.Screenshot: http://www.deintodundich.de/

„Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen“, hieß es schon bei Notker von St. Gallen im 8. Jahrhundert. Das hat sich bis heute nicht geändert.