Sich selbst kennen

Foto: © wak

Es ist die Aufgabe eines jeden Menschen,
sich selbst zu kennen
und das rechte Maß zu wissen.
Das rechte Maß zu wissen, ist die höchste Kunst.

Weisheit besteht in nichts als diesem:
Wahr reden, wahr handeln,
der Natur der Dinge folgen.

Wer den Logos nicht hört,
der höre auf mich:
Der Weise sieht ein,
dass alle Dinge eins sind.

Es gibt nur eine Weisheit:
Erkenne die Intelligenz,
die alle Dinge
mit allen Dingen
verwebt.

Heraklit (544 bis 483 v.u.Z.)

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Sich nicht selbst beim Leben zuschauen

Man sollte mehr handeln,
weniger überlegen
und sich nicht selbst beim Leben zuschauen.

Nicolas Chamfort, geboren als Sébastien-Roch Nicolas (1741 – 1794)

Sehen – Urteilen – Handeln

Als ich an dem Plakat einer sogenannten Volkspartei vorbeikam, schien mir der Slogan bekannt zu sein. Und ich erinnerte Josef Cardijn, dessen Dreisatz Sehen – Urteilen – Handeln da irgendwie wohl Pate gestanden hatte.

Als ich das „Zuhören. Entscheiden. Handeln“ dann bei einer Suchmaschine eingab, fand ich noch eine andere Parallele. Denn exakt diese Formulierung war 1994 in einem niedersächsischen Landtagswahlkampf von dem Kandidaten einer anderen sogenannten Volkspartei verwendet worden. Etwas arm schien es mir dann schon. Hätte er doch besser Sehen.Urteilen.Handeln genommen. Dann wäre er wenigstens in einem christlichen  Lager geblieben.  w.a.k.

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Felix Krebber zu Akzeptanz und Kommunikation (nicht nur) bei Infrastukturprojekten

Auf dem Blog heißt es:

>>Stromtrassen, Windkraftanlagen, Pipelines: Landauf landab regt sich Widerstand gegen Infrastrukturprojekte. Und nicht nur gegen sie. Kritisches Infragestellen des Handelns von wirtschaftlichen und politischen Akteuren ist heute Normalmodus der aufgeklärten Bürgergesellschaft. Für wirtschaftliche wie politische Organisationen bedeutet dies, das eigene Handeln und letztlich die eigene Existenz immer wieder aufs neue legitimieren zu müssen, um gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen. Hiervon sind sämtliche Akteure in der Gesellschaft betroffen, wie etwa Banken, die Kirchen, die Kulturszene, die Industrie und natürlich die Politik.
Auf Akzeptanzblogger.de möchte ich  wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis aufbereiten und die Fachdiskussionen der verschiedenen Disziplinen miteinander verbinden. Kommunikationsfachleute, Politik- und Verwaltungswissenschaftler, Bau-Experten und Städteplaner etwa diskutieren noch zu wenig miteinander, sondern nebeneinander her. Dabei hilft nur der interdisziplinäre Austausch, die großen gesellschaftlichen Zukunftsfragen zu lösen. Gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen und zu sichern, gehört ohne Zweifel dazu. Ich lade Sie ein, sich auf Akzeptanzblogger.de zu informieren und sich an der Debatte zu beteiligen. Sehr gerne auch mit einem eigenen Blogbeitrag!<<