Geistige Gesundheit

Zitat aus dem nachfolgenden Video

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Verändern wollen

Medien
sind noch schwerer zu ändern
als Gesellschaften,
weil sie
selbst verändern wollen.

Roberto Simanowski (*1963) in „Data Love“, Berlin: Matthes & Seitz 2014,  S. 15

Neuer Link: Akzeptanzblogger.de

akzeptanzblogger

Screenshot des neuen Links: http://akzeptanzblogger.de/

 

Felix Krebber zu Akzeptanz und Kommunikation (nicht nur) bei Infrastukturprojekten

Auf dem Blog heißt es:

>>Stromtrassen, Windkraftanlagen, Pipelines: Landauf landab regt sich Widerstand gegen Infrastrukturprojekte. Und nicht nur gegen sie. Kritisches Infragestellen des Handelns von wirtschaftlichen und politischen Akteuren ist heute Normalmodus der aufgeklärten Bürgergesellschaft. Für wirtschaftliche wie politische Organisationen bedeutet dies, das eigene Handeln und letztlich die eigene Existenz immer wieder aufs neue legitimieren zu müssen, um gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen. Hiervon sind sämtliche Akteure in der Gesellschaft betroffen, wie etwa Banken, die Kirchen, die Kulturszene, die Industrie und natürlich die Politik.
Auf Akzeptanzblogger.de möchte ich  wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis aufbereiten und die Fachdiskussionen der verschiedenen Disziplinen miteinander verbinden. Kommunikationsfachleute, Politik- und Verwaltungswissenschaftler, Bau-Experten und Städteplaner etwa diskutieren noch zu wenig miteinander, sondern nebeneinander her. Dabei hilft nur der interdisziplinäre Austausch, die großen gesellschaftlichen Zukunftsfragen zu lösen. Gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen und zu sichern, gehört ohne Zweifel dazu. Ich lade Sie ein, sich auf Akzeptanzblogger.de zu informieren und sich an der Debatte zu beteiligen. Sehr gerne auch mit einem eigenen Blogbeitrag!<<

(wo)anders

Ansonsten will ich mich nicht wiederholen.

SchlossHerten_Tourette

Screenshot aus „Ein Tick anders“ – Schloss Herten

Dran denken musste ich allerdings schon, als ich den Film „Ein Tick anders“  jetzt wieder im Fernsehen sah:

https://wernerkrebber.wordpress.com/2012/07/26/ein-tick-woanders/

Mystik und mehr

Parallel zu diesem Blog pflege ich nahezu täglich „meinen“ Mystik-Blog ein: http://mystikaktuell.wordpress.com/

Im Editorial von mystikaktuell habe ich geschrieben:

„Wann, wenn nicht Jetzt“ heißt es im Untertitel des Blogs „Mystik aktuell“. Ganz so, wie es Sosan um 600 formuliert hat: „Der Weg ist jenseits von Sprache, denn auf ihm gibt es kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.“ Und es wird also darauf ankommen, zu sehen, was hat Mystik mit uns Menschen jetzt zu tun? Immer wieder ist mir da in Erinnerung, was Willigis Jäger OSB vor einigen Jahren in seinem Buch „Wiederkehr der Mystik“  dazu geschrieben hat:

„Wir brauchen die Mystik, um unsere Erde und die Menschen darauf heil in die Zukunft zu bringen. Mystik ist der Grundzug jeder Religion. Jeder mystische Weg ist ein Weg heraus aus dem engen konfessionellen Religionsverständnis. Das muss nicht einen Abschied von der Religion an sich bedeuten, wohl aber sprengt und übersteigt die Mystik alles, was Religion verdinglichen und festschreiben will. Östliche Religionen können dabei so oberflächlich und steril sein wie die westlichen. Beide müssen ständig von der mystischen Erfahrung her neu belebt werden.“

Und da gilt eben: Wann, wenn nicht Jetzt.

Bei manchem Leser führte das mitunter zu Irritationen. So dass ich jetzt noch einmal „nachgelegt“ habe:

“Der erweiterte Kunstbegriff ist fähig, in das Herz der Gesellschaft einzudringen.” So Joseph Beuys in einem Vortrag http://www.youtube.com/watch?v=lMre2CD3gMM 

In diesem Blog kommt es schon mal vor, dass gefragt wird: “Ist … ein Mystiker, eine Mystikerin?” Letztlich könnte ich da wohl nicht immer “Ja” sagen. Es ist dann wohl doch ein “erweiterter Mystikbegriff”, der mich bei der Auswahl der Texte leitet.

Aber: sie sollen jeweils fähig sein “in das Herz der Gesellschaft einzudringen,” in das Herz der Menschen.

Siehe hier: http://mystikaktuell.wordpress.com/erweiterter-mystikbegriff/

Ein Tick (wo)anders

Habe letztens „Ein Tick anders“ gesehen, einen Film, der sich thematisch mit einer Tourette-Patientin befasst. Unter anderem spielt der Film auf einem französischen Schloss, wo Dr. Tourette eine Patientin im Gespräch mit ihren Freundinnen beobachtet. Das Schloss kannte ich gleich wieder. Es war Schloss Herten, mitten im Ruhrgebiet. Wohl ein Ergebnis der Filmförderungspraxis. So war nicht nur die Hauptperson anders, das Schloss war auch einen Tick woanders. Ansonsten war der Film recht lohnend.

Mehr hier:

http://www.youtube.com/watch?v=9Q9aV-GkN8o

und hier:

http://www.tourette-gesellschaft.de/