Aufbrechen heißt, sich den anderen öffnen

Foto: © wak

Aufbrechen heißt, aus sich herausgehen. Die Krusten des Egoismus zerbrechen, aufhören, sich um sich selbst zu drehen, als ob man der Mittelpunkt der Welt und des Lebens wäre.

Aufbrechen heißt, sich nicht in den Kreis der Probleme der kleinen Welt einschließen lassen, zu der wir gehören.

Aufbrechen heißt vor allem, sich den anderen öffnen, sie entdecken, ihnen begegnen.Glücklich, wer folgenden Gedanken lebt und versteht:

„Wenn du nicht mit mir einverstanden bist, bereicherst du mich.“

Dom Hélder Câmara (1909-1999)

Advertisements

Lob des Buches

lobdesbuchesFoto: © wak

Aus dem „Kitab al-Hayawan“ des al Gahiz (777-869)

Mehr auch hier mit einer anders lesbaren Textfassung:
http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/330/1221041840153-3015.pdf

Ein Mensch wie alle anderen

Auch das Dunkle
gehört zu meiner Ganzheit,
und indem ich mir
meines Schattens bewusst werde,
erlange ich auch
die Erinnerung wieder,
dass ich ein Mensch bin
wie alle anderen.

Carl Gustav Jung (1875 – 1961)