So oder so

Screenshot der Sendungsseite

Mehr hier: https://www1.wdr.de/fernsehen/doku-am-freitag/sendungen/das-beben-im-pott-114.html

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… und predigten öffentlich Wasser

heimlichwein

Irgendwie fällt mir da Heinrich Heine ein, der in seinem „Wintermärchen“ schrieb:

Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser…

Depressionen – überwinden?!

Der Todestag des Fussballers Robert Enke hat gezeigt: Die Tabuisierung von Depressionen geht weiter wie zuvor. Im Sport und auch sonst. Nein, man will sich nicht mit dem Dunklen auseinandersetzen, das einen selbst oder andere bedrängt. Neu ist die Beschäftigung damit jedoch nicht. Eine der frühesten Beschreibungen eines depressiven Zustands ist uns von dem griechischen Dichter Homer (ca. 750–650 v. Chr.) überliefert. In seiner „Ilias“ benannte er bereits die Symptome dieser Krankheit und versuchte, sie aus dem Zusammenhang des Miteinanders von Mensch und Göttern zu erklären. Für Homer war die Depression eine Strafe der Götter, die dem davon Betroffenen ihre fürsorgende Gunst entzogen hatten. So schrieb er: „Nachdem sich Bellerophontes den Göttern verhasst gemacht, irrte allein er umher, das Herz in Kummer verzehrend, durch die aleischen Fluren, den Pfad der Menschen vermeidend.“

Nicht die Depression wollen die Menschen überwinden, sondern die Auseinandersetzung mit ihr vermeiden.

Doch es gibt auch Hilfen, Tipps, Empfehlungen. Ein paar davon finden sich in der Broschüre Werner Krebber: Depressionen überwinden – Wege zurück zur Lebensfreude. Sie erschien als Thales-Themenheft, ist dort inzwischen vergriffen aber online verfügbar:

http://www.scribd.com/doc/4578140/Depressionen-ueberwinden