Fünf Gewissheiten

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1. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich alt werde.
Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.

2. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich Krankheiten bekomme werde.
Es gibt keinen Weg, dem Krankwerden zu entgehen.

3. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde.
Es gibt keinen Weg, dem Tod zu entgehen.

4. Es ist der natürliche Verlauf, dass alles woran ich hänge,
und alle, die mir lieb sind, sich verändern.
Es gibt keinen Weg, dem Getrenntwerden von ihnen zu entgehen.

5. Meine Taten sind mein einzig wirkliches Erbe.
Den Folgen meiner Taten kann ich nicht entgehen.
Meine Taten sind der Boden, auf dem ich stehe.

Thich Nhat Hanh (*1926) in: Der Klang des Bodhibaums

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Zweierlei Schoten

Foto: © wak

Schoten
kann man auflesen.

Aber man muss
nicht jeder Schote folgen.

w.a.k.

Ich folge Dir, weil…

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum wer Ihnen auf Ihrem Bl0g, ihrer Seite etc. folgt? Die Motive der Follower scheinen doch recht verschieden zu sein, scheint mir nach ein paar Jahren Blog-Erfahrung.

Eine spannende und durchaus treffende Typologie von Followern fand ich bei der „Schreibnudel“.

Hier der Link:

http://www.schreibnudel.de/2013/11/kleine-follower-typologie/

Verlust mit hohem Preis

„Lesetexte, Listen, Tabellen, Bilder mit langen Bildtexten, all die Art von Informationen also, die man langsam und systematisch durcharbeitet, all das verliert an Bedeutung. Längst ist auch das klassische Surfen tot. Es hat davon gelebt, dass man sich quasi spielerisch und intuitiv durchs Web bewegt. Dafür hat heute keiner mehr Zeit.“ http://www.netzwelt.de/news/128221-kommentar-apps-internet-ruinieren.html

 

netzwelt_internet

Screenshot der „netzwelt“-Seite

 

Ebenso erschrocken wie in meiner Beobachtung bestätigt, lese ich in der „netzwelt“ dass eine Entwicklung, die in Printmedien seit langem zu beobachten ist, nun auch die megabunte und schnelle Welt des Internet erreicht hat. Überschrieben ist der Artikel mit „Wie Apps das Internet ruinieren.“ Immer geringer die Bereitschaft, sich mit Texten auseinanderzusetzen, die länger als 50 Zeilen sind. Ich erinnere noch Zeitungsseiten, die nur mit Text gefüllt waren – damals schon als „Bleiwüsten“ bezeichnet und verachtet. Doch der dahinter stehende Verlust an Information, an ausgewogener Meinung etc. wird nicht ohne Folgen bleiben. Dieser Verlust hat einen hohen Preis.
w.a.k.