Mit Verletzungen umgehen

Foto: © wak

Sind wir verletzt, haben wir zwei Möglichkeiten: Wir können in einer Weise denken, die unsere Wut anstachelt und auf Rache sinnt, oder wir können versuchen, uns zu beruhigen, unser Mitgefühl und Verstehen zu berühren und einen friedvollen Geist zu erlangen. Schlagen wir diesen Weg ein, sehen wir, dass auch die andere Person leidet, und unsere Wut wird sich auflösen.

Thich Nhat Hanh (*1926)

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Sommer

herbertmartius_SommerSommer. Holzschnitt von Herbert Martius, Erlangen       Foto: © wak

Mehr über Herbert Martius hier:

http://www.martius-werkschau.de/index.html

Auch, wenn sich der Sommer schon deutlich auf sein Ende zubewegt; ein paar sonnige Tage wären noch schön…

Weltpoet Friedrich Rückert

weltpoet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An den Dichter, Orientalisten und Zeitkritiker erinnert eine Ausstellung, die zunächst in Schweinfurt zu sehen war und ab dem 24. Juli im Stadtmuseum Erlangen gezeigt wird.

Mehr hier:

http://www.kulturstiftung-erlangen.de/termininfo/ausstellung-zum-150-todestag-von-friedrich-rueckert.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in memoriam Herbert Martius

Unter dem Titel „in memoriam Herbert Martius (1924 – 2009)“ erinnert das Kunstmuseum Erlangen vom 26. Dezember 2014 – 6. Januar 2015 in einer Ausstellung an den Erlanger Künstler, der mit großer Vielseitigkeit eine Einheit von Person und Werk gestaltete.

hmerlangen

Kunstmuseum Erlangen
Nürnberger Straße 9
91052 Erlangen

Mehr über Herbert Martius hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Martius
und hier:
http://de.scribd.com/doc/21248260/Herbert-Martius-1924-2009

Herbert Martius als Maler des Informel

Mit einer Ausstellung unter dem Titel „toujours informel – l’art autre in Franken von den 50ern bis heute“ zeigt das Kunstmuseum in Erlangen zahlreiche Arbeiten des Informel im fränkischen Raum. Wieder entdecken kann man dabei auch Arbeiten von Herbert Martius.

 

In der Information zur Ausstellung heißt es: „Der Charme der Ausstellung besteht darin, die freiheits- und interpretationsvielfältige Gegenstandslosigkeit als nach wie vor für Künstler verführerische Option zu begreifen, sich ganz allein auf die Aussagen von Form, Farbe, Materialwahl und Gestik einzulassen.“

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

Mehr hier:

http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1386/1567_read-26367/

„Turm des Ikarus“ von Herbert Martius ist jetzt im 360 Grad Panorama zu entdecken

Bescheiden kommt sie daher, die Pressemitteilung der „manufaktur 360“ aus Norderstedt unter dem Titel „Wissenswertes über Erlangen“:

„Was die Neue Deutsche Welle Band Foyer des Arts im Jahre 1982 mit ihrem Song Wissenswertes über Erlangen prosaisch beschreibt, trifft wohl auch auf unser neuestes Projekt zu. Wir sind von der MARTIUS-WERKSCHAU beauftragt worden, das künstlerische Erbe von Herbert Martius panografisch zu erfassen und haben eine Menge Wissenswertes über den Künstler Herbert Martius aus Erlangen erfahren.

Zugegeben, vom Maler und Grafiker Herbert Martius hatten wir bis dato noch nichts gehört, obwohl dieser Künstler ein beeindruckendes Lebenswerk hinterlassen hat. Grund für seine Unbekanntheit könnte sein, dass es Martius zu Lebzeiten bevorzugt hatte, eher im Stillen zu agieren und selbst den Kulturpreis der Stadt Erlangen 1989 ablehnte, da er sich über einen künstlerischen Auftrag im öffentlichen Raum mehr erbaut hätte.

Nach seinem Tod im Jahre 2009 betreut nun sein Neffe Andreas Martius den künstlerischen Nachlass. Unter www.martius-werkschau.de findet sich eine eigene Webseite, die sich sowohl mit dem Künstler Martius als auch mit seinen vielfältigen Arbeiten auseinandersetzt. Unsere Aufgabe war es, das Arbeitsumfeld mit Atelier von Herbert Martius in seiner Erlanger Wohnung zu panografieren, um auch der Nachwelt einen Einblick in die bescheidenen Lebensräume zu geben. Insbesondere der ‚Turm des Ikarus‘ lädt zum entdecken und interpretieren ein.“

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass die Seite auch über das dichterische Schaffen seiner Frau Irmgard Martius-Busch Auskunft gibt. Sehen Sie selbst:

http://www.martius-werkschau.de/pano/

Erfreuliche Erinnerung – ein Buchhinweis

Venedig ein Fest

Eine lyrische Begegnung mit der schönsten aller Städte mit Farb- und s/w-Bildern des Erlanger Künstlers Herbert Martius.

Imgard Martius-Busch, geboren in Berlin. Ehe mit dem Künstler Herbert Martius, Erlangen. Lehrberuf; 10 Jahre Rektorin. Ausgedehnte Reisen, u. a. USA, Südamerika, Orient, Japan, Sibirien, Mongolei, mehrmals China und regelmäßig Venedig. Seit der Pensionierung 1986 ausschließlich als Autorin (Hörspiel, Theater, Lyrik) und künstlerisch tätig (Collagen).

Herbert Martius (1924 – 2009) war ein deutscher Maler und Grafiker. Nach der Entlassung aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft 1949 Rückkehr nach Erlangen. Internationale Bekanntheit vor allem durch Email-Arbeiten. Martius war führend in künstlerischer Gestaltung von Werken in Grossemail auf Stahl für Brunnen, Objekte, Plastiken und Fassadengestaltung. Eines der herausragendsten Werke ist das sogenannte „Emailhaus“ („Loverix Hostel“), ein Studentenwohnheim in Rüsselsheim, dessen 1400 m! große Außenfassade er 1990/91 gestaltete.

Das Buch mit dem Titel „Venedig ein Fest“ ist im imprint Edition Freudensamler des Verlags Karlstetter erschienen und kann bei u.a. Adresse zum Preis von 17,95 Euro bestellt werden:

http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=470397

P.S. Im Anhang ist ein Text zu Biographie und Werk von Herbert Martius enthalten, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe.