KleiderHaken an der Sache

Kleiderhaken im Picknickraum der DASA in Dortmund Foto © wak

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Blick auf die Sprachlandschaft Ruhrgebiet

sprachlandschaftScreenshot der Startseite

 

Mit der Entwicklung von Sprache im Ruhrgebiet und ihre Dokumentation befasst sich die Forschungsbibliothek, die forschen, beraten und dokumentieren will.

Auf ihrer Homepage heißt es:

Wie alle Ballungsräume in Europa ist auch das Ruhrgebiet durch Mehrsprachigkeit gekennzeichnet. In der „Forschungsbibliothek ‚Sprachlandschaft Ruhrgebiet'“ soll es aber weniger um diese Mehrsprachigkeit gehen als um die traditionell hier verwendeten Sprachformen.  Im Zentrum steht die Umgangsprache, darüber hinaus sollen aber auch das alte Platt sowie die große Vielfalt der ruhrspezifischen Namenwelt Beachtung finden.
 
Die Umgangssprache des Ruhrgebiets (auch Ruhrgebietsdeutsch, Ruhrdeutsch, Regionalsprache Ruhrgebiet oder auch Regiolekt genannt) ist nach dem Berlinischen und dem Sächsischen als dritte große Umgangssprache entstanden, und zwar vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert. Das alte Platt wurde, oft von heute auf morgen, aufgegeben. Man wollte Hochdeutsch sprechen. Dass dabei viele Elemente aus dem Plattdeutschen übernommen wurden, ist nur zu verständlich, gab es doch noch keine medialen Vorbilder, an denen man sich hätte orientieren können.

 Heute sind die meisten Ruhrgebietler zweisprachig, d.h. sie beherrschen das Hochdeutsche und den Regiolekt. Dessen Gebrauch erfüllt wichtige soziale Funktionen: Man signalisiert seinem Gegenüber, dass man in einem Boot sitzt. (Mit „Pott“ funktioniert das Bild leider nicht.)

Das Ruhrgebiet kennt auch eine spezifische Namenlandschaft. Man denke etwa an die Vielfalt der Zechennamen, die heute oft auch Namen von Kultureinrichtungen sind. Man denke an die vielen polnischsprachigen Familiennamen, die oft eingedeutscht worden sind (aus „Maciejewski“ wurde „Matthöfer“). Man denke an die Straßennamen, die oft aus dem Plattdeutschen stammen („Am Neggenborn“ bedeutet z.B. „Am Neuen Brunnen“). Auch die Namenwelt des Ruhrgebiets soll in der „forschbib“ angemessen berücksichtigt werden.

 

Hier kann die Seite erreicht werden:

http://sprachlandschaft-ruhrgebiet.de/index.php

Kunst an der Emscher

emscherkunst2016Screenshot der Homepage von emscherkunst

Emscherkunst zeigt im Sommer 2016 bereits zum dritten Mal zeitgenössische Kunst in Stadt und Natur entlang der Emscher. Der rund 50 Kilometer lange Ausstellungsparcours der Emscherkunst 2016 erstreckt sich zwischen den Städten Holzwickede, Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Herne.

Alle wichtigen Informationen zur Emscherkunst 2016 gibt es hier: http://www.emscherkunst.de/

Aufladen draußen leicht gemacht / Update 24. 3.

Ist es Ihnen auch schon so gegangen, dass Sie noch ganz schnell mit dem Smartphone einen Anruf tätigen, eine Datei herunterladen oder sonst was wollten – aber der Akku leer war?

handyaufladen

In Amsterdam gibt es da eine klasse Möglichkeit, dies draußen zu erledigen. An einer Aufladestation für Smartphones etc. mit ganz verschiedenen Kabeln für die unterschiedlichsten USB-Anschlüsse.

So gesehen neben dem Stedelijk-Museum in Amsterdam.

Bei einer anderen Station, rund hundert Meter weiter, waren allerdings die Kabel entfernt gewesen – da nützen dann auch die Solarelemente oben nichts mehr ;-(

Update:

Ab dem 5. 4. geht das auch in Dortmund:

http://www.dortmunder-kunstverein.de/structure_default/main.aspx/G/111327/S//L/1031/LT/111427/R/-1/A/1/ID/122402

Friedhelm Hengsbach SJ 75 Jahre

75 Jahre alt wird heute der Jesuit Friedhelm Hengsbach. Der in Dortmund geborene hervor-ragende Repräsentant der Katholischen Soziallehre stand  von 1992 bis 2006 dem nach dem Nestor der katholischen Soziallehre benannten Oswald-von-Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik vor. Heute lebt Hengsbach in einer Jesuiten-Kommunität in Ludwigshafen.

Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:

„Die Finanzmärkte, deren spekulative Attacken sich auf Devisen-, Nahrungsmittel- und Anleihemärkten austoben. Der Kern der aktuellen Krise ist der ‚Krieg‘ zwischen privater Kapitalmacht und demokratisch legitimierten Staaten. Oder der grundlegende Konflikt zwischen Privatinteressen und dem öffentlichen Interesse. Dieser Konflikt wird auch auf den Arbeitsmärkten ausgetragen. Die Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland sind entregelt worden.

Trotz des Jobwunders werden Niedriglöhne gezahlt, die Altersarmut erzeugen. Der monetäre Konflikt verschärft die Konkurrenz um die knappen Böden, die zur Energiegewinnung statt für Nahrungsmittel genutzt werden. Und die Digitalisierung der Finanzmärkte löst einen zusätzlichen Beschleunigungsschub aus. Quartalsgewinne garantieren keine Nachhaltigkeit.“

P. Friedhelm Hengsbach S.J. im Gespräch mit dem Domradio, Köln. Das komplette Interview hier:

http://www.domradio.de/aktuell/82918/beunruhigt-ueber-kirche-und-finanzmaerkte.html