Shoah von Claude Lanzmann

Es gibt in Shoah keine Sekunde mit Archivmaterial, weil dies nicht die Art ist, wie ich denke und arbeite, und, nebenbei gesagt, solches Material gibt es gar nicht. […] Wenn ich einen Film gefunden hätte – einen geheimen Film, weil das Filmen verboten war –, gedreht durch die SS, in dem gezeigt wird, wie 3000 Juden – Männer, Frauen und Kinder – zusammen sterben, in der Gaskammer des Krematoriums 2 in Auschwitz ersticken, so hätte ich ihn nicht nur nicht gezeigt, ich hätte ihn sogar vernichtet. Ich kann nicht sagen, warum. Das passiert von selbst.

Claude Lanzmann über seinen Film in“ Le Monde“ vom 3. März 1994

In der Mediathek von Arte ist er hier zu finden: https://www.arte.tv/de/videos/RC-015582/hommage-an-claude-lanzmann/

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Schicht am Schacht

Screenshot des Beitrags

Ende 2018 ist Schicht am Schacht. Eine Dokumentation zeigt am 5. Januar,, was das für das Ruhrgebiet bedeutet. Und nicht nur für das Revier, den Ruhrpott, den Kohlenpott.

Mehr hier: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/doku-am-freitag/video-der-lange-abschied-von-der-kohle-102.html

WaderWeckerVaterLand

18.05.2017, 0.15 h | 91:29 min. | In der Mediathek verfügbar bis 24.05.2017 | Quelle: SWR

In seiner Ankündigung für die Dokumentation schreibt der SWR:

Hannes Wader und Konstantin Wecker gehören zu den bekanntesten politischen Liedermachern Deutschlands. Der Filmemacher Rudi Gaul begleitete die beiden Künstler auf ihre erste gemeinsame Tournee. ein Film über die Begegnung zweier widersprüchlicher Persönlichkeiten, die mit ihren Liedern die ’68er Bewegung geprägt haben. Zudem ist er ein Stück Zeitgeschichte über ein Land, das sich über die Jahrzehnte nicht weniger verändert hat als Wader und Wecker mit ihm. Eines ist in ihren Liedern und ihrem Leben bis heute geblieben: Die Sehnsucht, sich nicht verbiegen zu müssen, sondern mit allen Schwächen, Leidenschaften, Exzessen eigenwillig zu sein; die Sehnsucht, sich immer wieder zu wandeln, dabei Grenzen auszutesten – mit dem Risiko abzustürzen. Weil man nur dann das Leben spürt …

http://swrmediathek.de/player.htm?show=9ec52d30-3962-11e7-9fa5-005056a12b4c

http://www.ardmediathek.de/tv/Dokumentarfilm/Wader-Wecker-Vater-Land/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=1105036&documentId=42840216

Facebook an Schulen verbieten?

Von einem Verbot von „facebook“ an Schulen ist hier und da die Rede. Partiell wird es strikt durchgehalten. Oder zumindest dringend empfohlen. Doch was sich für Schulen als problematisch erweisen kann, betrifft auch Jugendverbände, Jugendeinrichtungen etc. Denn darüber, dass facebook , whatsapp und co (sprich all die anderen sozialen Netzwerke auch) aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken ist, dürfte unstrittig sein.

Aber ist ein Verbot der richtige Weg? Besser wäre es wohl, zusammen mit den Jugendlichen einen richtigen und verantwortungsbewussten Umgang mit den sozialen Medien einzuüben. So wie das vor einiger Zeit der BDJK Gelsenkirchen in einem Workshop gemacht hat, der als Dokumentation online vorliegt:

http://www.bdkj-ge.de/wp-content/uploads/BDKJ_SocialMediaJugendverbende_Doku_2012.pdf

Der Workshop zeigte u.a., dass es wichtiger ist, die Medienkompetenz zu stärken als gegen die Anordnung von Verboten anzugehen.

 

 

 

„Pina“. Ausgezeichnet!

Ist das ein Film. „Pina. Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren.“ Eine Hommage an eine Choreographin, die mehr ist als eine Tanzmeisterin. Eine Frau, Pina Bausch, die wie eine spirituelle Meisterin ihre Compagnie führt, jede Tänzerin und jeden Tänzer nicht nur da abholt, wo sie stehen, sondern ihnen Kraft und Mut gibt, sich selbst immer wieder weiter zu entwickeln. Und weiter. Und weiter.

Die technische Umsetzung in 3D gibt der Dynamik von Tanz und Musik, von Geschlechterwettstreit, Leid, Freude, Schmerz, Liebe etc. noch einen zusätzlichen Drive. Danke an die Tänzerinnen und Tänzer. Danke an Wim Wenders. Danke an Pina Bausch.

So habe ich am 7. März geschwärmt von Pina, dem Film.
https://wernerkrebber.wordpress.com/2011/03/07/pina/

http://www.pina-film.de/

Jetzt ist Wim Wenders ausgezeichnet worden für seine ausgezeichnete Dokumentation. Er bekam den Europäischen Filmpreis in dieser Kategorie. Gratulation!

http://www.europeanfilmawards.eu/en_EN/winner/284