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Gut? Böse?

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Sich selbst kennen

Foto: © wak

Es ist die Aufgabe eines jeden Menschen,
sich selbst zu kennen
und das rechte Maß zu wissen.
Das rechte Maß zu wissen, ist die höchste Kunst.

Weisheit besteht in nichts als diesem:
Wahr reden, wahr handeln,
der Natur der Dinge folgen.

Wer den Logos nicht hört,
der höre auf mich:
Der Weise sieht ein,
dass alle Dinge eins sind.

Es gibt nur eine Weisheit:
Erkenne die Intelligenz,
die alle Dinge
mit allen Dingen
verwebt.

Heraklit (544 bis 483 v.u.Z.)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

Foto: © wak

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

Rainer Maria Rilke, 20.9.1899, Berlin-Schmargendorf

Die Dinge an sich existieren nicht

Zitat in einem Katalog der Künstlergruppe Hellweg, die unter anderem derzeit im Rahmen der Ausstellung „Junger Westen“ im Bochumer Kunstmuseum gezeigt wird. Foto: © wak

Frieden, Ruhe und Muße an Ostern

Foto: © wak

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wernerkrebber.wordpress.com wünsche ich auf diesem Weg Frieden, Ruhe und Muße. Um Dinge zu tun, die Sie immer schon mal machen – oder lassen wollten..

Gute Ostertage und freundliche Grüße aus Gelsenkirchen!

Werner A. Krebber

Ein Jahr voll nie gewesener Dinge…

Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, daß wirs nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) in einem Brief an seine Frau Clara am 1. Januar 1907