Muskau – ein Park, zwei Länder

Links und rechts sind die Grenzpfähle sichtbar      Foto: © wak

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Heinrich Böll wäre 100 geworden

100-j-boell_-_webScreenshot Heinrich-Böll-Stiftung

 

An den Autoren Heinrich Böll erinnert die Heinrich-Böll-Stiftung auf ihrer Webpräsentation. Da heißt es unter anderem:

Am 21. Dezember 2017 ist Heinrich Bölls hundertster Geburtstag. Seit seinem Tod im Jahre 1985 hat es in Deutschland keinen vergleichbaren öffentlichen Intellektuellen mehr gegeben: Böll legte sich mit der politischen Linken wie der Rechten an, mit der katholischen Kirche ebenso wie mit der Presse. Er setzte sich für Flüchtlinge aus Vietnam ein und für Dissidenten in Osteuropa. Er war Humanist, aber kein Moralist, und überzeugt, dass „Sprache, Liebe, Gebundenheit den Menschen zum Menschen machen“.

An sein Engagement und sein Werk will die Stiftung, die seinen Namen trägt, in den kommenden Monaten erinnern. Es wird sich zeigen: ein Künstler und Intellektueller, der aktueller ist, als mancher glauben mag.

 

Die Stiftung und Heinrich Böll findet sich hier: https://www.boell.de/100jahreboell

Mehr zu Heinrich Böll auch hier: http://www.boell100.com/

Stein des guten Glücks

Am „Tag des Glücks“ passt es wohl, an jenen “Stein des guten Glücks” zu erinnern, der neben Goethes Gartenhaus im Weimarer Ilmpark steht, wo Johann Wolfgang von Goethe ihn im April 1777 hat errichten lassen:

steindesgutengluecks

Der unten stehende Würfel soll das Statische, das Gefestigte, das Unveränderliche, das Ruhende darstellen.
Die Kugel darüber soll für das Dynamische stehen, das Bewegliche, das Wandelbare, das Schicksalhafte.

Der “Stein des guten Glücks” gilt übrigens als eines der ersten nichtfigürlichen Denkmäler inDeutschland.

Und wenn es mal nicht so doll gelaufen sein sollte heute: der nächste „Internationale Tag des Glücks“ ist Freitag, 20. März 2015 😉

 

Entkirchlichung oder Entweltlichung?

rezensiongroßboelting

Im aktuellen Heft von „Publik-Forum“ 21/2013 vom 8. November ist sie nun zu lesen, meine Rezension zu dem Buch von Thomas Großbölting: „Der verlorene Himmel. Glaube in Deutschland seit 1945“.

Mehr hier:

http://www.publik-forum.de/Publik-Forum-21-2013/religion-und-entkirchlichung

Kleinfairlage und „faire“ Buchhandlungen

Mit einer neuen Seite stellen Kleinverlage sich vor und Buchhandlungen, die „faire“ Bücher verkaufen – jenseits von Buchketten und Plattformen mit dem a-Wort 😉

 

Nachfolgend die Selbstdarstellung in voller Länge.

Unten finden Sie auch den Link zu den „kleinfairlagen“.

>>Liebe Bücherfreunde,

 

wussten Sie schon, dass Leser, Buchhändler und Kleinverlage sich gegenseitig das Leben schwer machen? Das muss nicht sein! Lassen Sie uns zunächst einmal herausfinden, wo genau das Problem liegt:

 

  1. Leser besuchen vermehrt große Buchketten oder bestellen ihre Bücher bei Plattformen wie Amazon. Sie wollen das gewünschte Buch möglichst sofort haben.
  2. Buchhändler bestellen ihre Bücher meist nur noch bei Großverlagen oder Großhändlern. Dort bekommen Sie zum Teil sehr hohe Rabatte und Bücher, die nicht vorrätig sind, liegen am nächsten Tag für die Kunden bereit.
  3. Kleinverleger sind gezwungen, ihre Bücher zu Schleuderpreisen über Großhändler oder Plattformen wie Amazon anzubieten. Kaum jemand kommt auf die Idee, direkt beim Verleger zu bestellen. Auf diese Weise verdienen Kleinverleger an jedem Buch häufig nicht mehr als 1 €. Der Grund: Unverschämte Rabatte.
  4. Autoren werden dadurch ebenfalls nicht angemessen entlohnt.

Die Lösung: Wir sind uns sicher, dass echte Buchfreunde gute Bücher so zu schätzen wissen, dass es ihnen nichts ausmacht, zwei, drei Tage länger auf ein Buch zu warten. Kleinverlage starten nämlich in der Regel mit einer eher kleinen Auflage, da die Druckkosten enorm hoch sind. Bestellt ein Kunde ein Buch, müssen viele Kleinverlage dieses erst einmal drucken. Dadurch verzögert sich natürlich die Lieferung.

 

Buchhändler wiederum haben in den letzten Jahren auch einen Teil ihrer Laufkundschaft eingebüßt. Die schnellen Bestellungen über Amazon & Co. sind dafür mitverantwortlich. Richtig erfolgreiche kleine Buchläden sind in der Regel sehr spezialisiert.

 

Warum also sollen sich Kleinverlage und Buchhändler nicht zusammentun, um Ihnen, den Lesern, eine breite Buchauswahl zu fairen Konditionen anzubieten? Wieso sollen die Großverlage uns weiterhin diktieren, welche Bücher wir unbedingt lesen müssen?

 

Liebe Leser, auf dieser Seite stellen wir Ihnen wirklich gute Kleinverlage mit einem überzeugenden Buchangebot vor. Nehmen Sie sich die Zeit, auf der einen oder anderen Verlagswebseite zu stöbern. Sie werden überrascht sein, welche Schätze es hier zu entdecken gibt.

 

Zusätzlich finden Sie hier die Buchhändler, die zu fairen Bedingungen direkt beim Verlag bestellen. Unterstützen Sie diese Fairness, indem Sie Ihren Lesestoff bei fairen Buchhändlern kaufen.

 

Wir finden, davon profitieren alle Beteiligten.

 

  • Leser erhalten Zugang zu lesenswerten Büchern und unterstützen das faire Lesen – eine Grundvoraussetzung dafür, dass auch in Zukunft Kleinverlage die Juwelen unter den Autoren finden und deren Werke publizieren.
  • Buchhändler erhalten neue Laufkundschaft, die ein Interesse daran hat, faire Bedingungen in der Buchbranche zu unterstützen.
  • Kleinverlage verdienen endlich an ihrer Arbeit, da sie keine untragbaren Rabatte mehr gewähren müssen. So können sie noch viele Jahre Bücher verlegen, die es wert sind, gelesen zu werden.
  • Autoren erhalten endlich ein höheres Autorenhonorar. ​

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Bitte beachten Sie, dass diese Webseite noch wächst. Es lohnt sich, hin und wieder nachzuschauen, welche Kleinverlage mit ihren Angeboten vertreten sind.

 

Auch die Anzahl der Buchhändler, die Fairness im Buchgeschäft unterstützen, wird hoffentlich langsam zunehmen. Wir freuen uns darauf!

 

Denn mal ehrlich: Was wäre die Welt ohne Bücher?

<<

 

http://kleinfairlage.de/

Der Maler Karl Clobes 100

Der Maler Karl Clobes wäre am 27. Juli 100 Jahre alt geworden. Zur Erinnerung an ihn wird es drei Ausstellungen geben:

  • Karl Clobes zum 100. Geburtstag (Kartäusermuseum Tückelhausen)
  • Karl Clobes privat (Wohnhaus und Atelier)
  • Karl Clobes in Mainfranken (Rathaus Ochsenfurt)

Mehr dazu hier:

http://www.karl-clobes.de/karl2.htm

Karl Clobes: Patmos, 1982 (in Privatbesitz)

Angaben über sein Leben finden sich hier:

http://www.karl-clobes.de/lebenslKarl.htm

In einem Text zu einer früheren Ausstellung im Marmelsteiner Kabinett, Würzburg, schrieb ich unter dem Titel „Licht aus dem Dunkel“ u.a. über jene Arbeiten von ihm, die in Emsdetten, Hagen, Marl, Münster zu sehen sind.

http://www.karl-clobes.de/Licht1992.jpg

Karl Clobes war verheiratet mit der Malerin Elisabeth Freitag-Clobes. Mehr zu ihr hier:

http://www.karl-clobes.de/eli.htm

und in einem Beitrag, den ich vor einigen Jahren in „frau + mutter“ veröffentlicht habe:

http://www.scribd.com/doc/20878435/Elisabeth-Freitag-Clobes

Deutschland liegt am Boden

Es ist wieder soweit. Deutschland liegt am Boden. Straßenränder, Mittelstreifen, Fahrbahnen – allüberall liegen sie nun, die abgefallenen Deutschlandfahnen, deren Halterung am Autofenster oder sonstwo nicht stabil genug war. Schwarz. Rot. Gold. Drei eigentlich wunderschöne Farben – sie liegen im Dreck. Na ja, ein paar Wochen, dann hat die Müllabfuhr auch sie entsorgt.

Papst Benedikt XVI. trifft Meister Eckhart in Erfurt



Papst Benedikt XVI. bei seinem „Wort zum Sonntag“

Papst Benedikt XVI. sagte es beim „Wort zum Sonntag“ am 17. September mit der ihm möglichen festen Stimme. Er wird in Erfurt nicht nur das Augustinerkloster besuchen, in dem Martin Luther lebte, er wird auch Meister Eckhart treffen, wenn er jetzt Deutschland besucht. In Gedanken, versteht sich. Und er wird eine erstaunliche Erfahrung machen dürfen. Wenn er an ein Wort von Meister Eckhart denkt:

„Ich weise darauf hin, meine Reden und Werke sind allein guten und vollkommenen Menschen gewidmet. Die sollen erfahren, dass das Allerbeste und Alleredelste, wozu man in diesem Leben kommen kann, das ist, dass du schweigest und Gott allda wirken und sprechen lässest. Wo alle Kräfte von allen ihren Werken und Bildern abgezogen sind, da wird dies Wort gesprochen.“

Und dann wird der Papst jenes Dokument aus der Mappe holen lassen, auf das viele Menschen seit Jahrhunderten warten. Rehabilitierung und Heiligsprechung von Meister Eckhart.

Nein. Doch nicht. Nicht dieser Papst, nicht diesen Meister Eckhart. Es dürfte besser sein. Sonst wäre Meister Eckhart ein zweites Mal getroffen.