Aufbrechen heißt, sich den anderen öffnen

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Aufbrechen heißt, aus sich herausgehen. Die Krusten des Egoismus zerbrechen, aufhören, sich um sich selbst zu drehen, als ob man der Mittelpunkt der Welt und des Lebens wäre.

Aufbrechen heißt, sich nicht in den Kreis der Probleme der kleinen Welt einschließen lassen, zu der wir gehören.

Aufbrechen heißt vor allem, sich den anderen öffnen, sie entdecken, ihnen begegnen.Glücklich, wer folgenden Gedanken lebt und versteht:

„Wenn du nicht mit mir einverstanden bist, bereicherst du mich.“

Dom Hélder Câmara (1909-1999)

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Zitat vor einem Beitrag von Hermann Schweppenhäuser in dem Band: Die Tabus der bundesdeutschen Presse. Reihe Hanser, München, 1971, S. 35

Hermann Hesse vor 50 Jahren gestorben

Als ich heute morgen las, dass Hermann Hesse heute vor 50 Jahren starb, fiel mir ein Gedanke von ihm ein, den ich mag:

Meine Aufgabe ist es nicht,
anderen das objektiv Beste zu geben,
sondern das Meine
so rein und aufrichtig wie möglich.