Erinnerungen an Majdanek…

Cover der Broschüre

Da bin ich wegen einer Fotoausstellung im #JustizzentrumGelsenkirchen und sehe, dass dort auf den Düsseldorfer Majdanek-Prozess hingewiesen wird. Aufsteller zeigen Täter, Opfer etc. Natürlich musste ich da an den Band mit dem Interview mit Heiner Lichtenstein denken, den ich vor vielen Jahren interviewt habe zu dem Prozess. Und dazu sind die fantastischen Bilder von #MinkaHauschild gekommen, deren Originale jetzt im Jüdischen Museum Berlin zu sehen sind…

https://de.scribd.com/doc/299234750/Werner-Krebber-Hg-Das-Gedachtnis-der-Menschheit

P.S. Einige wenige Exemplare sind noch da…

„Vielleicht kommt noch einer auf die ldee: Die haben wir vergessen zu holen.“

Opfern des Holocaust fällt es schwer, über das Erlebte zu berichten

In Paris wurde jetzt eine Frau ermordet, die den Holocaust überlebt hatte. Vermutet wird ein antisemitischer Hintergrund. Das ließ mich an jenes Interview mit Anna Otto denken, das ich vor über 20 Jahren geführt habe:

Nachdenkliche Gedanken einer fast 100-jährigen, die vom Judentum zum Christentum konvertierte und das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte. Doch auch nach 1945 wurde ihr das Leben nicht leicht gemacht.

Anna O. habe ich im Mai 1996 in Gelsenkirchen getroffen. Seit meiner frühen Kindheit kenne ich sie und ihren inzwischen verstorbenen Mann.

Viele Jahre lebt sie im Ruhrgebiet, hat sie hier ein Zuhause gefunden – aber keine „Heimat“ im umfassenderen Sinn. Seit ihrer heiratsbedingten Konversion vom Judentum zum Katholizismus ist sie auf einer ständigen Gratwanderung. Zwischen Anpassung und Verleugnung einerseits, zwischen Ausgrenzung und Unverständnis andererseits. So jedenfalls erlebe ich ihre Situation. Und sie bestätigt mir das. „Heute weiß ich mehr vom Judentum als früher. Ich hatte ja gar keine Wurzeln darin. Das ist sehr schwierig.“ Und sie beklagt: „Mit wem hätte ich denn auch darüber sprechen sollen?“ Auch ich wusste lange nichts von ihrer jüdischen Herkunft. Zum ersten Mal überhaupt hat sie sich bei unserem Gespräch im Mai 1996 mir gegenüber zu ihrer Lebensgeschichte geäußert. Und so wie ihr geht es vielen Überlebenden des Holocaust, die sich selbst noch schuldig daran fühlen, überlebt zu haben.

Einer Veröffentlichung dieses Gespräches zu ihren Lebzeiten, die ursprünglich im Zusammenhang mit einer Tagung mit den Problemen und Schwierigkeiten der sogenannten „Judenchristen“ geplant war, stimmte Anna O. nach der Autorisierung des nachfolgenden Textes nicht mehr zu. Ihre Sorge ist allzu verständlich: „Vielleicht kommt noch einer auf die ldee: Die haben wir vergessen zu holen.“ …

 

Das ganze Interview findet sich hier: https://wernerkrebber.wordpress.com/2016/12/16/anna-o-die-wollten-gar-nicht-dass-wir-da-ankamen/

Des Holocaust gedenken: Nicht nur am 27. Januar

Werner Krebber (Hg.)

Das Gedächtnis der Menschheit …

Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess

 

Der Majdanek-Prozess hat zwischen 1976 und 1981 einen besonderen Platz in der Geschichte von NS-Prozessen bekommen, weil er in der Bundesrepublik Deutschland die letzte große juristische Auseinandersetzung mit den Schreckenstaten der nationalsozialistischen Herrscher und ihrer Mitläufer war. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek in der Nähe des polnischen Lublin gehörte mit zu der Vernichtungsideologie der Nationalsozialisten.

Der Band dokumentiert ein umfangreiches Interview, das ich mit Heiner Lichtenstein (1932 – 2010) geführt habe. Er war lange Redakteur des Westdeutschen Rundfunks in Köln und Chefredakteur von „Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“.

Zehn Bilder der Düsseldorfer Malerin Minka Hauschild zeigen in eindrucksvollen Porträts Täter und Opfer, Ermittler und Prozessbeobachter.

Inhalt:

Statt eines Vorwortes: „Das Gedächtnis der Menschheit…“

Was in Majdanek geschah:

Kurze Chronologie zum Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek

Beobachter und Weggefährte

Interview mit Heiner Lichtenstein

Porträts eines Prozesses

Eine kurze Anmerkung zu den Bildern von Minka Hauschild

Bilder von Minka Hauschild

 

Titelaufnahme der Deutschen Nationalbibliothek, DNB (aktualisiert):
Titel: Das Gedächtnis der Menschheit … : Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess / [Hrsg.: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung e.V.]. Werner Krebber (Hg.) Person(en): Krebber, Werner [Hrsg.] Organisation(en): Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung Verleger: Hagen : Padligur Erscheinungsjahr: 1996 Umfang/Format: 32 S. : Ill. ; 23 cm Gesamttitel: Beiträge zur Förderung des christlich-jüdischen Dialogs ; Bd. 16 ISBN/Einband/Preis: 3-922957-45-5 geh. € 7,50 Schlagwörter: Konzentrationslager Majdanek ; Aufsatzsammlung; Hauschild, Minka ; Bildnis ; Majdanek-Prozess ; Teilnehmer ; Bildband Sachgruppe(n): 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften ; 46 Bildende Kunst ; 19 Recht

Die Broschüre kann bei mir zum Preis von € 7,50 + Versandkosten bestellt werden:
werner.krebber[at]web.de

Alkohol und Spirit: Stand der Dinge Oktober 2016

aus

https://alkoholundspirit.wordpress.com/0-1-stand-der-dinge/

Seit einem Jahr gibt es alkoholundspirit.wordpress.com !

 

Warum es diese Seite gibt:

Ausgangspunkt dieser Webseite ”Alkoholundspirit. Wie das Leben anders werden kann. Über Psyche und Sucht” war ein Buchprojekt. Es gab einen Verlag und es gab einen Vertrag. Das Buch wollte beispielsweise aufzeigen, dass Sucht, hier Alkoholsucht, zu massiven Veränderungen bei Menschen führt. Aus unterschiedlichen Gründen kam das Buch dann 2007 nicht mehr zustande. Doch das Thema hat an Aktualität nichts verloren. Im Gegenteil.

In der Gesellschaft wird vor allem Alkohol toleriert und akzeptiert. Der Alkoholiker jedoch wird es nicht. Das hat verheerende Folgen: Alkoholismus ist die Familienkrankheit schlechthin und Alkohol die Volksdroge Nummer Eins.

Umgezogen ins WWW will „alkoholundspirit.wordpress.com“ werden die Ausdrucksformen von Sucht ebenso aufgezeigt, wie die Suchtfrage in den Kontext von Beruf, Familie, Gesellschaft gestellt wird. Am Beispiel von Alkoholismus wird gezeigt, dass Sucht keine Einbahnstraße ist. Denn es geht auch um die Frage, Wege aus der Sucht zu finden. Dass dies nicht ohne Spiritualität geht, ist ebenso Teil dieses Projektes.

Die Beiträge auf dieser Seite wollen weder lang noch langweilig sein. Länger als ein twitter-Tweed, der nur 140 Zeichen zulässt, könnte es aber schon werden…

Und sie wollen auch keine fertigen Konzepte vorgeben oder vorstellen, sondern dazu anregen, sich mit den Themen auseinanderzusetzen.

„alkoholundspirit.wordpress.com“ ist ein „W o r k   i n   P r o g r e s s“: Es wird nach und nach ergänzt und sicher auch mal an der einen oder anderen Stelle verändert. Es ist quasi immer frisch und neu, auch auf dieser Startseite – so fließend wie das WWW auch.

Die Navigation befindet sich unter dem Titel, so dass quasi jedes „Kapitel“ einzeln aufgerufen werden kann.

Die Links in der rechten Spalte der Startseite sollen einen schnellen Zugriff auf essentielle Informationen und Inspirationen ermöglichen, die es zu „Alkohol(ismus)“ und „Spiritualität“ in diesem Zusammenhang gibt.

 

Werner Anahata im Oktober 2015

Ein Profil zum Stöbern

Mein aktuelles Portfolio bei Xing lädt zum Stöbern ein:

Ausbildung als Sortimentsbuchhändler bei Buchhandlung und Galerie Neher, Essen
Werbeleitung bei Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer
Begabtensonderprüfung
Studium von Theologie und Germanistik in Bochum und Essen
Journalismusausbildung beim Institut zur Förderung Publizistischen Nachwuchses e.V.
Volontariat und Redakteur bei Ruhrwort, Essen
Pauschalist bei Ruhrnachrichten, Dortmund
Informationsbroker / Recherchespezialist
Praktika beim Europäischen Centrum für Medienkompetenz GmbH, Marl (ecmc) / Jetzt Grimme-Institut
Autor, Blogger, Journalist, Publizist
ZuHörer

Eine Auswahl meiner Broschüren und Bücher finden Sie hier:

https://portal.dnb.de/opac.htm;jsessionid=115B0907F523F2B2696DA6A1DAAE078E.prod-worker1?query=Krebber%2C+Werner&method=simpleSearch

Eine Auswahl meiner Texte finden Sie hier:
https://mystikaktuell.wordpress.com/auf-einen-blick-spirituelle-anregungen-von-werner-a-krebber/

 

Hier können Sie sich einloggen:

https://www.xing.com/profile/WernerA_Krebber

Vor 40 Jahren: Majdanek-Prozess

Werner Krebber (Hg.)
Das Gedächtnis der Menschheit …
Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess

 

krebber_gedaechtnis

Der Majdanek-Prozess hat zwischen 1976 und 1981 einen besonderen Platz in der Geschichte von NS-Prozessen bekommen, weil er in der Bundesrepublik Deutschland die letzte große juristische Auseinandersetzung mit den Schreckenstaten der nationalsozialistischen Herrscher und ihrer Mitläufer war. Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek in der Nähe des polnischen Lublin gehörte mit zu der Vernichtungsideologie der Nationalsozialisten.

Der Band dokumentiert ein umfangreiches Interview, das ich mit Heiner Lichtenstein (1932 –  2010) geführt habe. Er war lange Redakteur des Westdeutschen Rundfunks in Köln und Chefredakteur von „Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“.

Zehn Bilder der Düsseldorfer Malerin Minka Hauschild zeigen in eindrucksvollen Porträts Täter und Opfer, Ermittler und Prozessbeobachter.

Inhalt:

Statt eines Vorwortes:

„Das Gedächtnis der Menschheit…“

Was in Majdanek geschah:

Kurze Chronologie zum Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek

Beobachter und Weggefährte

Interview mit Heiner Lichtenstein

Porträts eines Prozesses

Eine kurze Anmerkung zu den Bildern von Minka Hauschild

Bilder von Minka Hauschild

 

Titelaufnahme der Deutschen Nationalbibliothek, DNB (aktualisiert):
Titel: Das Gedächtnis der Menschheit … : Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess / [Hrsg.: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung e.V.]. Werner Krebber (Hg.) Person(en): Krebber, Werner [Hrsg.] Organisation(en): Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung Verleger: Hagen : Padligur Erscheinungsjahr: 1996 Umfang/Format: 32 S. : Ill. ; 23 cm Gesamttitel: Beiträge zur Förderung des christlich-jüdischen Dialogs ; Bd. 16 ISBN/Einband/Preis: 3-922957-45-5 geh. € 7,50 Schlagwörter: Konzentrationslager Majdanek ; Aufsatzsammlung; Hauschild, Minka ; Bildnis ; Majdanek-Prozess ; Teilnehmer ; Bildband Sachgruppe(n): 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften ; 46 Bildende Kunst ; 19 Recht

 

Die Broschüre kann bei mir zum Preis von € 7,50 + Versandkosten bestellt werden:
werner.krebber[at]web.de

Majdanek nicht vergessen

Werner Krebber (Hg.)
Das Gedächtnis der Menschheit …
Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess

 

krebber_gedaechtnis

Statt eines Vorwortes:

„Das Gedächtnis der Menschheit…“

Was in Majdanek geschah:

Kurze Chronologie zum Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek

Beobachter und Weggefährte

Interview mit Heiner Lichtenstein

Porträts eines Prozesses

Eine kurze Anmerkung zu den Bildern von Minka Hauschild

Bilder von Minka Hauschild

 

Titelaufnahme der Deutschen Nationalbibliothek, DNB (aktualisiert):
Titel: Das Gedächtnis der Menschheit … : Erinnerungen an das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und den Majdanek-Prozess / [Hrsg.: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hagen und Umgebung e.V.]. Werner Krebber (Hg.) Person(en): Krebber, Werner [Hrsg.] Organisation(en): Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung Verleger: Hagen : Padligur Erscheinungsjahr: 1996 Umfang/Format: 32 S. : Ill. ; 23 cm Gesamttitel: Beiträge zur Förderung des christlich-jüdischen Dialogs ; Bd. 16 ISBN/Einband/Preis: 3-922957-45-5 geh. € 7,50 Schlagwörter: Konzentrationslager Majdanek ; Aufsatzsammlung; Hauschild, Minka ; Bildnis ; Majdanek-Prozess ; Teilnehmer ; Bildband Sachgruppe(n): 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften ; 46 Bildende Kunst ; 19 Recht

 

Die Broschüre kann bei mir zum Preis von € 7,50 + Versandkosten bestellt werden:
werner.krebber[at]web.de