Ost-CDU in der ehemaligen DDR / Noch manches Zwiespältige zu entdecken

Aus der Titelseite des Aufsatzes von Martin Rißmann

„… So bleibt als ein vorläufiges Resümee festzuhalten, daß für die Jahrzehnte einer erzwungenen Gleichschaltung unter der glatten Oberfläche der Ost-CDU noch manches Zwiespältige zu entdecken ist.“

Den kompletten Artikel, erschienen innerhalb der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem man nicht in allen Aspekten folgen muss, der aber ein paar deutliche Schlaglichter setzt, findet man hier: https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=74071a52-1cc0-aeb9-c014-288e21217363&groupId=252038

In das Feld kreativer Spannung eintreten

Foto: © wak

Meistens, wenn wir über Dinge reden, scheinen wir uns so sicher zu sein, dass wir Recht haben, aber alles, was wir geben, sind kleine, winzige, halbwahre Einblicke. Um gesund zu werden, brauchen wir die Verbindung zum Ganzen. Unser Zugang ist immer begrenzt und teilweise, aber durch die Phantasie können wir eleganter in das Feld der kreativen Spannungen eintreten.

John O’Donohue (1956 – 2008)

Objekte unseres Dürstens

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Das Objekt unseres Dürstens hat viele Namen: Das Selbst, die schöpferische Energie, die Kraft der Liebe, die göttliche Mutter, unsere Buddha-Natur, das Tao oder das kosmische Bewusstsein. Gläubige sprechen vom Großen Geist, von Christus, vom Geliebten im Inneren, von der Quelle unserer Inspiration, von unserer höheren Macht oder Gott, um nur einige Bezeichnungen zu nennen. Obwohl dies eine unbeschreibliche Macht jenseits aller möglichen Etikettierungsversuche ist, müssen wir Worte verwenden, wenn wir darüber sprechen wollen.

Christina Grof (1941–2014) in ihrem Buch: Sehnsucht nach Ganzheit. Der spirituelle Weg aus der Abhängigkeit. München 1993

Tabus deutscher Presse vs. Informationsfreiheit

 

 

Cover des 1971 erschienenen Sammelbandes

Freie Meinungsbildung ist nur möglich, wenn die Tatsachen bekannt sind. Pressefreiheit muss heute als Grundrecht des Volkes auf vielfältige, möglichst umfassende Information interpretiert werden. Solange der Informationsanspruch des Volkes unerfüllt bleibt, ist es mit der Demokratie in unserem Lande nicht weit her. Das politische System wie es das Grundgesetz vorsieht, das System, das sich auf allgemeine gleiche Wahl gründet, ist nur der Form, aber nicht dem Inhalt nach demokratisch, wenn nicht alle Bürger wissen können, wie die Dinge liegen und worum es für sie bei der Wahl geht. Nur wer eine umfassende Vorstellung von der gesellschaftlichen Realität hat, ist imstande, die eigenen Interessen zur Geltung zu bringen.

Eckart Spoo: Wie sind die Tabus zu brechen? Über die Notwendigkeit struktureller Änderungen in der Presse. München 1971, S. 120 – 134, hier S. 130. Erschienen in dem Sammelband: Die Tabus der bundesdeutschen Presse, den Spoo herausgegeben hat.