Mia san (doch) mia

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Nein, mia san nicht „mehr“, mia san „mia“.

Dann jedenfalls, wenn man den Stadtoberen Münchens folgt, die eine Umwandlung des Münchner Kindl zu einem interreligiösen Sympathieträger nicht gern sehen. Das kommunale Auftreten der selbsternannten „Weltstadt mit Herz“ kriegt da einen mächtigen Dämpfer versetzt. Besteht man in der Stadtspitze doch darauf, dass es sich bei dem „Münchner Kindl“ um ein Hoheitszeichen handele.

Dabei zeigt das „Open Kindl“ mit dem Blick nach rechts und den Symbolen der fünf Weltreligionen Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum (in alphabetischer Reihenfolge), dass München eine weltoffene Metropole sein möchte – und kann. Auch auf dem Hintergrund eines Engagements gegen fragwürdige Bewegungen rechter Kräfte.

Aber der Schutz von Hoheitszeichen muss da ganz sicher Vorrang haben . Und dass mit dem Erlös die Arbeit der SchlaU-Schule unterstützt werden soll – was solls.;-))

Handelte es sich nicht um München – man könnte meinen, es ginge um eine Provinzposse.

 

Mehr hier:

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/open-kindl-110.html

und hier:

http://www.mia-san-mehr.de/

 

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