Heinrich Böll in Weimar

Das Plakat machte mich aufmerksam: Heinrich Böll-Tage in Weimar. Der Kölner im Osten der Republik. Der – nach eigenen Worten – Linkskatholische Kirchgänger – in einer ganz anders sozialisierten Region.

http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10796

Veranstalter ist die grüne „Heinrich-Böll-Stiftung“, Kooperationspartner sind Stadt Weimar, KulturBahnof Weimar, Stadtbücherei Weimar, Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Lese-Zeichen e.V., Kino mon ami, DAS Jugendtheater e.V. im stellwerk, ACC Galerie.

Sieht man sich das Programm genauer an, wird auf Irland abgehoben, auf die Freundschaft mit Lew Kopelew, auf öffentlichen Ruhm und virtuellen Pranger, die Frage gestellt, was von seinem Werk geblieben ist.

Ich selbst erinnerte allerdings auch den anderen Heinrich Böll, der sich an der römisch-katholischen Kirche gerieben hat und mehr:

https://wernerkrebber.wordpress.com/2009/03/07/der-brief-von-heinrich-boll/

Zensur wäre da wahrscheinlich ein treffendes Wort gewesen. Aber da gleichen sich die Erfahrungen von „hüben“ und „drüben“ ja dann vielleicht wieder.

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