Die “Flora”, der Gelsenkirchener Kulturraum, zeigt am 19. Januar “Nacht und Nebel”.

http://stadt.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Die_Flora/Aktuelles/Details/Nacht_und_Nebel.asp

In der Mitteilung der “Flora” heißt es: Als Mahnmal gegen das Vergessen entstand 1955, 10 Jahre nach der Auflösung der Konzentrationslager, unter der Regie von Alain Resnais der Film „Nacht und Nebel”. Er nimmt seinen Ausgang in den grün überwucherten Ruinen von Auschwitz und zeigt dann in einem Rückblick das Geschehen in den Todeslagern, die gnadenlose menschenverachtende Präzision der „Endlösung”. Dabei verbinden sich einprägsame Bilder mit der Musik Hanns Eislers und der künstlerischen Ausdruckskraft der Schriftsteller Jean Cayrol und Paul Celan (für die deutsche Bearbeitung), die beide den Holocaust überlebten, zu einem Dokument von erbarmungsloser Eindringlichkeit. Diese Qualität und sein Stellenwert als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung im Zuge ideologischer Verblendung und politischer Diktatur verleihen dem Film eine zeitlose Aktualität.

Der Film wird am Vorabend des Jahrestages der Wannseekonferenz (20.01.1942), auf der hochrangige NS-Vertreter die organisatorischen Details der Schoa festlegten, gezeigt.

Neben dem Buch “Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager ” von Eugen Kogon ist der Film das eindrucksvollste Zeugnis einer Epoche, in der grauenvolles Leid über Millionen Menschen gebracht wurde.